Produktentstehung Erfolgreiche Innovation beginnt mit strukturiertem Anforderungsmanagement

Autor / Redakteur: Cora Rosenkranz / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Erfolgsentscheidend für die Produktentwicklung ist, dass sie sich konsequent an potenziellen Bedürfnissen der Anwender orientiert – denn „Overengineering“ führt zur Entwicklung von Funktionen, die trotz innovativer Neuerungen keine Erlöse erzielen. Abhilfe kann die Implementierung eines Anforderungsmanagements schaffen.

„Overengineering“ ist ein häufiges Problem in der Produktentwicklung – wie lässt es sich vermeiden und mit welchen Methoden kann das gelingen? Unsere Autorin hat Tipps parat.
„Overengineering“ ist ein häufiges Problem in der Produktentwicklung – wie lässt es sich vermeiden und mit welchen Methoden kann das gelingen? Unsere Autorin hat Tipps parat.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Starten wir mit einem Phänomen, das so oder so ähnlich in vielen Unternehmen auftritt: Ein engagierter Entwicklungsleiter in einem erfolgreichen mittelständischen Maschinenbauunternehmen hat allen Grund, stolz auf seine Arbeit zu sein – gemeinsam mit seinem Team und externen Spezialisten hat er bereits vor drei Jahren ein Multiprojektmanagement implementiert und damit die Produktentstehungszeit signifikant von vier auf drei Jahre reduziert. Heute arbeiten Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb erfolgreich in crossfunktionalen Teams. Und auch das Produktmanagement freut sich darüber, dass durch die verkürzten Entwicklungszeiten Innovationen vor dem Wettbewerb in den Markt gebracht und so der Umsatz deutlich gesteigert werden konnte.

Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass ausgerechnet bei der High End-Variante mit vielen innovativen Neuteilen der Verkaufserfolg ausbleibt.