E/A-Modul

Energieeffizientes Remote-E/A-System mit erweiterten Diagnosfunktionen

| Redakteur: Jan Vollmuth

(Bild: Stahl)

Das explosionsgeschützte Remote-E/A-System IS1+ von R. Stahl stellt den Bestandsschutz in den Vordergrund: Die I/O-Module im neuen Design sind vollständig abwärtskompatibel zu ihren Vorgängern. Vorhandene Geräte lassen sich so problemlos ersetzen.

Neue Mischmodule ermöglichen bei relativ geringem Signalaufkommen effektive Lösungen und reduzieren die Anzahl der Modulvarianten um 50%, sodass sich auch bei der Ersatzteilhaltung Einsparungen ergeben. Das IS1+-Modulspektrum von R. Stahl umfasst ein achtkanaliges analoges Ein-/Ausgangsmodul mit HART, ein 16-kanaliges digitales Ein-/Ausgangsmodul sowie ein achtkanaliges Temperaturmodul für Widerstandsthermometer und Thermoelemente. Die Signale lassen sich individuell je Kanal parametrieren.

Darüber hinaus bietet R. Stahl digitale Ausgangsmodule mit erhöhter Ausgangsleistung für die meisten eigensicheren Magnetventile.

Für Installationen in der Zone 2 zum Anschluss eigensicherer Feldgeräte aus der Zone 0 oder 1 umfasst die IS1+-Serie zudem kostenoptimierte Zone-2-I/O-Module mit identischem Funktionsspektrum.

Speziell für die neue IS1+-I/O-Ebene wurde eine neue Low-Power-Technologie entwickelt, dank derer sich die Module für einen erweiterten Temperaturbereich von -40 °C bis 75 °C eignen und eine deutlich längere Lebensdauer von bis zu 15 Jahren erreichen.

Deutlich erweitert wurden auch die Diagnosemöglichkeiten: So haben jetzt alle Zone-1-Module eine bzw. zwei LED-Anzeigen je Kanal. Bei analogen Modulen werden Leitungsfehler über je eine rote LED signalisiert, bei den digitalen wird zusätzlich der Schaltzustand über je eine gelbe LED angezeigt. Damit gestaltet sich die Fehlersuche vor Ort wesentlich einfacher.

Alle Module sind mit zusätzlichen Selbstdiagnose-Funktionen in Anlehnung an NAMUR NE 107 ausgestattet, sodass rechtzeitig vor einem Ausfall die Warnmeldung „Maintenance required“ abgesetzt wird. Zusätzlich wird der Wartungsbedarf mit einer blauen LED am Modul deutlich signalisiert.

Ganz neu ist zudem das Statusbit für Prozesssignale, das ähnlich wie bei Feldbussen Werte als qualitativ „good“ oder „bad“ darstellt. Wie von IS1 gewohnt bleibt auch die neue Generation IS1+ flexibel und wirtschaftlich. Durch die durchgängig eigensichere Struktur mit eigensicherem Feldbus kann das installierte System in explosionsgefährdeten Bereichen sehr einfach ohne Abschaltung erweitert und verändert werden (Hot Work / Hot Swap). (jv)

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