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Kupplung Energie sparen dank Freilauf

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Tünkers hat einen neuen Stauförderer im Portfolio, bei dem sich dank patentiertem Freilaufsystem Energie- und Wartungskosten reduzieren lassen.

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Die Grafik zeigt den Tünkers-Stauförderer mit patentiertem Freilaufsystem.
Die Grafik zeigt den Tünkers-Stauförderer mit patentiertem Freilaufsystem.
(Bild: Tünkers)

Die Motoren von Stauförderern stehen dauerhaft unter Stress. Denn die Antriebsleistung wird nicht nur für das Umlenken der Palette von Unter- auf Obertrum benötigt. Vielmehr sind es die Friktionen der einzelnen Paletten, gegen die der Stauförderer permanent anfährt – auch dann, wenn im Prozess kein einziges Teil gefördert wird. In dieser Phase ist der Stauförderer daher eine echte Energievernichtungsmaschine.

Der neue Stauförderer der Tünkers Maschinenbau GmbH mit patentiertem Freilaufsystem hingegen soll auskuppeln und damit erheblich die Energie- und Wartungskosten reduzieren.

Weniger Stoppzellen bzw. Vereinzelungen erforderlich

Jede Palette verfügt über ein Kupplungselement, das beim Auffahren auf den Stopper oder auf die nächste Palette einen Freilauf betätigt. Damit sind weniger Stoppzellen bzw. Vereinzelungen erforderlich.

Aufgrund der geringeren zu installierenden Motorleistung und geringeren Stromaufnahme im Betrieb soll der Tünkers-Stauförderer über eine deutlich bessere Energieeffizienz als herkömmliche Systeme verfügen. Zudem lassen sich mechanische aktive Komponenten im Band reduzieren, was den Steuerungsaufwand (Ventile, SPS) minimiert – laut Tünkers ein weiterer kostensparender Vorteil der Freilaufkupplung. (sh)

Motek 2016: Halle 3, Stand 3024

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