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Überspannungsschutz

Empfindliches sicher vor Überspannungen schützen

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Für jede Zone das passende Gerät

Die Überspannungsschutzgeräte oder Surge Protection Devices (SPD) sind in verschiedene Typen unterteilt. SPD Typ 1 kommt an der Schnittstelle zwischen Zone LPZ 0 und LPZ 1 zum Einsatz, also üblicherweise direkt an der Einspeisung. Überspannungsschutzgeräte vom Typ 2 werden innerhalb der Zone LPZ 1 installiert und bilden dadurch die Zone LPZ 2. Zusätzliche SPD vom Typ 3 kommen direkt als Geräteschutz zum Einsatz, wenn diese eine geringe Überspannungsfestigkeit aufweisen. Zusätzlich gibt es noch SPD Typ 1+2, die sowohl die Anforderungen des Typ 1 als auch die des Typ 2 erfüllen. Der jeweils zu wählende SPD sowie die Anordnung und Anzahl der SPD innerhalb eines Netzes hängt von der jeweiligen Länge des Netzes ab und ist insbesondere bei TN- und TT-Netzen unterschiedlich. Außerdem ist die geforderte Anordnung zu einem FI-Schutzschalter zu beachten.

Umfangreiches Portfolio

Der Relaishersteller Finder bietet ein umfangreiches Spektrum an Überspannungsschutzgeräten an. Im Lieferprogramm der Serie 7P sind SPD Typ 1, SPD Typ 1+2, SPD Typ 2 und SPD Typ 3 erhältlich. Sämtliche Geräte entsprechen den Grundsätzen der Blitzschutznorm DIN EN 62305. Je nach Typ kommen Varistoren, Funkenstrecken oder eine Kombination aus beiden zum Einsatz. Die Geräte der Serie 7P sind modular aufgebaut. In das Grundgerät mit der Anschlusstechnik lassen sich die Module mit den Varistoren und Funkenstrecken einfach einstecken. Sollte ein Modul defekt sein, lässt es sich sehr einfach und ohne Werkzeug austauschen.

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Kodierung verhindert Verwechslung

Um eine Verwechslung der einzelnen Module zu verhindern, sorgt eine mechanische Kodierung dafür, dass nur das jeweils passende Modul eingesteckt werden kann. Die Geräte sind zum Aufschnappen auf eine Standard-Hutschiene im Schaltschrank geeignet. Die Geräte des Typs 1+2 lassen sich auch kopfstehend montieren, was vor allem in Hinblick auf möglichst kurze Leitungslängen von Vorteil ist. Ein defekter Varistor wird durch ein farbiges Fenster auf der Gerätevorderseite angezeigt. Außerdem ist ein Meldekontakt vorhanden, über den der Zustand des Varistors auch durch ein übergeordnetes System ausgelesen werden kann. (mz)

Finder zeigt seine Produkte auf der SPS IPC Drives 2013 in Nürnberg in Halle 8, Stand 120

* *Andreas Heck ist Leiter Technik/Produktmanagement bei der Finder GmbH in Trebur.

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