Verschluss Emka modernisiert und erweitert Prüflabor

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Emka hat die Anlage in seinem Prüflabor in Wuppertal für eine sechsstellige Summe modernisiert und erweitert. Neu sind unter anderem ein Klimaprüfschrank und ein Spektrometer zur Metallanalyse.

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Mit dem neuen Klimaschrank simuliert Emka künftig nahezu alle klimatischen Bedingungen.
Mit dem neuen Klimaschrank simuliert Emka künftig nahezu alle klimatischen Bedingungen.
(Bild: Emka)

Mit umfangreichen Untersuchungen und Langzeitprüfungen im eigenen Technologiezentrum kontrolliert Emka die Stabilität und Haltbarkeit seiner Produkte. In seinem Prüflabor simuliert der weltweit führende Anbieter von Verschlusstechnik für Schalt- und Steuerungsschränke die tägliche Nutzung seiner Systeme und steigert somit nachhaltig ihre Qualität.

Bei den Prüfverfahren unterscheidet Emka drei Testgruppen: Neben der statischen und der dynamischen Festigkeit testet das Unternehmen auch, welche Auswirkungen Umwelteinflüsse auf die Komponenten und Systeme haben. „Durch sorgfältige Untersuchungen kontrollieren wir fortlaufend die Qualität unserer Produkte und verbessern gezielt einzelne Parameter“, erklärt Michael Backhaus, Leiter des Emka-Technologiezentrums. Die Prüfungen erfolgen normgerecht und mit einer sorgfältigen Dokumentation der Ergebnisse.

Neue Ausstattung erweitert Prüfmöglichkeiten

Mit dem neuen Klimaschrank simuliert Emka künftig nahezu alle klimatischen Bedingungen. Die Produkte können dann bei Temperaturen von -40 °C bis 180 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 10 %. bis 98 % relativer Feuchte geprüft werden. Ebenfalls neu angeschafft wurde ein Spektrometer. Das Unternehmen untersucht damit die Qualität von Metallen und Metalllegierungen. Ein 3D-Drucker der neuesten Generation ersetzt seinen zwölf Jahre alten Vorgänger. Emka druckt damit auch weichere Materialien, wie zum Beispiel Gummidichtungen. Mit der Röntgenanlage des Prüflabors untersucht das Unternehmen im Detail die Beschaffenheit der Produkte.

Eine weitere Investition betrifft den IP-Prüfstand. Dort stellt das Unternehmen Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Staub, Punktbelastungen Druck und Hitze nach, denen die Komponenten ausgesetzt sein könnten. Der IP-Prüfstand ermöglicht Prüfungen gemäß IPX4, IPX5, IPX6 und IPX7. So wird beispielsweise untersucht, wie die Produkte auf Spritz- und Strahlwasser oder auf kurzzeitiges Untertauchen reagieren. Kunden erhalten somit klare Ergebnisse zur Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit der getesteten Produkte.

Analyse von Eigen- und Fremdprodukten

Sämtliche Prüfverfahren wendet Emka auch auf Konkurrenzprodukte an, um mögliche Qualitätsunterschiede zu den eigenen Komponenten zu veranschaulichen und allgemeine Marktentwicklungen auf der Materialebene zu verfolgen. (jup)

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