Lineartechnik Elektromechanik ersetzt Servohydraulik

Redakteur: Ute Drescher

War früher in Prüfständen für den Fahrzeugbau eine Servohydraulik für den Druckaufbau und die Prüfzyklen verantwortlich, funktionieren die modernen Anlagen heute dynamischer und praxisorientierter durch den Einsatz von Elektromechanik.

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(Bild: ANT)

Sicherheitsteile für den Fahrzeugbau werden gründlichen Tests unterzogen, bis sie eine Zulassung für den Einsatz in Serienfahrzeugen erhalten. So müssen zum Beispiel Stoßdämpfer unzählige Tests durchlaufen, die aus hohen Druck- und hochdynamischen Wechselbelastungen bestehen.

Für diese Praxistests wurden Prüfstände entwickelt, die praxisorientierte Belastungszyklen simulieren können. War früher in solchen Prüfständen eine Servohydraulik für den Druckaufbau und die Prüfzyklen verantwortlich, funktionieren die modernen Anlagen heute sehr viel dynamischer und praxisorientierter durch den Einsatz von Elektromechanik.

Hochdynamische Servomotoren erzeugen in Verbindung mit in Schnellhubgetrieben intergrierten Kugelgewindetrieben alle möglichen im Praxiseinsatz eines Stoßdämpfers vorkommenden Belastungs- und Bewegungszyklen.

Gegenüber der Servohydraulik können mit Eletromechanischen Modulen, wie dem abgebildeten Schnellhubgetriebe NG2, erhebliche Kostenreduzierungen erzielt werden. Hubkräfte bis 30.000 N und Geschwindigkeiten bis 1.000 mm/sec erschließen den Schnellhubgetrieben umfangreiche Einsatzgebiete in der Handhabungstechnik, im Maschinen- und Sondermaschinenbau. (ud)

Motek 2015: Halle 6, Stand 6314

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