Linearaktuatoren Elektrohydraulik geht auch kompakt

Autor / Redakteur: Anders Karlsson / Karin Pfeiffer

Elektrohydraulische Aktuatoren oder Hydraulikzylinder? Keine leichte Entscheidung bei der Handhabung schwerer Lasten auf engem Raum, weil Platzersparnis meist auf Kosten von Leistungsdichte ging. Zumindest bisher.

Kräfte bis zu 21.350 N und die wohl kompakteste Baugröße seiner Klasse: der elektrohydraulische Thomson Linearaktuator Warner Linear H-Track.
Kräfte bis zu 21.350 N und die wohl kompakteste Baugröße seiner Klasse: der elektrohydraulische Thomson Linearaktuator Warner Linear H-Track.
(Bild: Thomson)

Wenn Lasten von mehr als 1.360 kg bewegt werden sollen, haben Konstrukteure von Achssteuerungen lange Zeit Hydraulikzylinder favorisiert – in erster Linie wegen ihrer hohen Leistungsdichte. Die Kehrseite: Der Platzbedarf, den die komplexe Infrastruktur eines Hydraulikzylinders für diese Leistung in Anspruch nimmt. Eine neue Technologie bringt hydraulische Aktorik nun so kompakt unter, dass sich die Vorteile der verlustarmer Leistungsumwandlung von Hydraulikfluiden nutzen lassen – ohne Kosten, Komplexität und Verschmutzungsrisiko herkömmlicher Hydrauliksysteme in Kauf zu nehmen.

Ob schwere Lasten im Schiffsbau, in der Verteidigungstechnologie, Luft- und Raumfahrt, in mobilem Arbeitsgerät oder vielen anderen Einsatzfeldern: Konstrukteure geben immer häufiger elektrohydraulische Linearaktuatoren den Vorzug gegenüber Hydraulikzylindern.