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Digitalisierte Pneumatik Eine neue Stufe der Produktivität ist erreicht

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Zuverlässige Aussagen zum Verschleißzustand und wertvolle Hinweise zur Energieeffizienz von Pneumatiksystemen sollen Anwender mit dem Modul Smart Pneumatics Monitor von Aventics erhalten. Es versendet vorverarbeitete Zustandsmeldungen die Maschinenstillstände verringern sollen.

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Der AES-Feldbusknoten als Datendrehscheibe für Industrie 4.0-Dienste: Das AV-Ventilsystem samt AES-Elektronik sowie in allen Anwendungen zur Steuerung bereits vorhandene Sensoren liefern Daten von angeschlossenen Komponenten an den Smart Pneumatics Monitor.
Der AES-Feldbusknoten als Datendrehscheibe für Industrie 4.0-Dienste: Das AV-Ventilsystem samt AES-Elektronik sowie in allen Anwendungen zur Steuerung bereits vorhandene Sensoren liefern Daten von angeschlossenen Komponenten an den Smart Pneumatics Monitor.
(Bild: Aventics)

„Die Pneumatik erschließt mit der Digitalisierung eine neue Stufe der Produktivität und Wirtschaftlichkeit“, sagt Paul Cleaver, CEO von Aventics. Das soll bei der Auswahl und der Konfiguration von Komponenten in der Konstruktionsphase beginnen. Über die Online-Konfigurationstools von Aventics können Anwender neben dem Produkt passendes Zubehör auswählen. Alle relevanten Informationen, wie 3D-Modelle, Maß- und Positionszeichnungen, Schaltpläne und Stücklisten werden nach der Konfiguration ausgeliefert.

Betriebsdaten mit vorhandener Sensorik erfassen

Als zusätzliches Modul für die Ventilelektronik AES wertet der Smart Pneumatics Monitor (SPM) vorhandene Sensorsignale aus und leitet daraus Zustandsinformationen ab. Um den Verschleiß eines Stoßdämpfers zu überwachen, misst der SPM an Hand der Endschaltersignale den zeitlichen Verlauf der Dämpfung. Von Aventics auf Basis der Anwendungserfahrung geschriebene Algorithmen werten diese Daten intern aus und stellen Informationen darüber bereit. Dies erfolgt über den integrierten OPC-UA Server, es können jedoch auch andere Kommunikationsmethoden gewählt werden, wie z.B. MQTT oder Cloud-Connectoren für verschiedene Anbieter. Per E-Mail oder SMS können definierte Personen direkt informiert werden.

Die Inbetriebnahme erfordert keine SPS-Kenntnisse. Anwender fügen auf einer grafischen Oberfläche per Drag & Drop die zu beobachtenden Komponenten zusammen und verknüpfen sie miteinander. Das Modul kann auch den aktuellen Energieverbrauch kontrollieren. Anwender können so Maßnahmen ergreifen und die Anforderungen der EU-Energieeffizienz-Richtlinie erfüllen.

Der AES-Feldbusknoten als Datendrehscheibe für Industrie 4.0-Dienste: Das AV-Ventilsystem samt AES-Elektronik sowie in allen Anwendungen zur Steuerung bereits vorhandene Sensoren liefern Daten von angeschlossenen Komponenten an den Smart Pneumatics Monitor.
Der AES-Feldbusknoten als Datendrehscheibe für Industrie 4.0-Dienste: Das AV-Ventilsystem samt AES-Elektronik sowie in allen Anwendungen zur Steuerung bereits vorhandene Sensoren liefern Daten von angeschlossenen Komponenten an den Smart Pneumatics Monitor.
(Bild: Aventics)

Kooperation für komplette Lösungen

„Industrie 4.0 bedeutet auch eine Vernetzung der Zulieferer für den Maschinenbau und die Automatisierung“, betont Paul Cleaver. „Aventics arbeitet darum mit anderen Unternehmen an Lösungen zusammen.“ Auf der Hannover Messe 2017 zeigt Aventics in Kooperation mit dem Vakuumspezialisten Schmalz, dem Kompressorenhersteller Boge und dem Sensoranbieter IFM entwickelte Industrie-4.0-fähige Module. (br)

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