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PDM Ein schneller Start sorgt für Vorsprung

Siemens PLM Software hat eine Lösung entwickelt, die die Vorteile von Produktdatenmanagement-Systemen auch kleineren Unternehmen zugänglich macht.

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PDM schnell und kosteneffektiv bereitstellen - das ermöglicht Teamcenter Rapid Start.
PDM schnell und kosteneffektiv bereitstellen - das ermöglicht Teamcenter Rapid Start.
(Bild: fotolia – ©Stefan Schurr)

Einer Vielzahl von Herausforderungen stehen Unternehmen heutzutage gegenüber: Kontinuierlicher Wettbewerbsdruck sorgt dafür, dass sie sich den ständig wechselnden Marktanforderungen permanent anpassen müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Produkt- und Prozesswissen gilt dabei als einer der Schlüsselfaktoren für den wirtschaftlichen Erfolg eines produzierenden Unternehmens. Dieses Wissen muss, getrieben unter anderem durch die Globalisierung, aber immer mehr Prozessteilnehmern zielgenau zur Verfügung gestellt werden – und zwar am besten so früh wie möglich im Produktlebenszyklus. Denn durch einen nahtlosen Zugriff auf die Anforderungen, die Konstruktionen, Dokumente und 3D-Modelle können bessere und fundiertere Entscheidungen getroffen werden.

PDM für kleinere Unternehmen

An dieser Stelle bieten Product Lifecycle Management(PLM-)-Lösungen und dabei – speziell zur Verwaltung von Konstruktionsdaten – Produktdatenmanagement-Systeme eine herausragende Unterstützung. Siemens PLM Software bietet mit Teamcenter ein umfassendes PLM-System, das Unternehmen aller Branchen die Verwaltung zunehmend komplexer Produkte und dadurch die Maximierung der Produktivität und die Optimierung globaler Unternehmensfunktionen ermöglicht. Auf der diesjährigen Hannover Messe hat das Unternehmen eine neue Lösung vorgestellt: Das vorkonfigurierte PDM-System Teamcenter Rapid Start adressiert besonders Unternehmen, die wenig oder keine umfassenden IT-Ressourcen für das Thema PDM haben und PDM-Lösungen daher bisher als zu aufwändig und teuer angesehen haben. Denn laut Dipl.-Wirt.-Ing. Thorsten Elsen, Marketing Director Germany, Teamcenter Portfolio & Industries, Siemens PLM Software, gibt es aktuell viele Unternehmen in der Fertigungsindustrie, die die Vorteile von Produktdatenmanagement im Bereich der Produktentwicklung noch nicht nutzen. „Die Gründe dafür sind sicher vielschichtig: Die Installation und der Betrieb eines PDM-Systems sind aber einer der Gründe, die oft genannt werden. Insbesondere Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern sehen darin eine Herausforderung“, führt Elsen aus. Eine ansteigende Produktkomplexität in vielen Branchen verbunden mit einer höheren Nachfrage nach Individualisierung erhöhe aber die Anforderungen für viele Entwicklungsabteilungen. Genau an dieser Stelle setzt Teamcenter Rapid Start an: Die Lösung soll die Vorteile von PDM für möglichst viele Unternehmen bei überschaubarem Ressourceneinsatz nutzbar machen.

PDM schnell bereitstellen

„Teamcenter Rapid Start ist eine vorkonfigurierte PDM-Lösung basierend auf Teamcenter, unserer umfassenden PLM-Lösung. Das bedeutet, es ist keine eigenständige Neuentwicklung, sondern wir bringen in diese Lösung unsere Erfahrungen aus vielen Industrieprojekten ein. Wir haben daraus ein Paket an Funktionen zusammengestellt, die für Unternehmen jeder Größe schnell installiert und produktiv nutzbar sind“, erklärt Elsen.

So bietet die Software beispielsweise Funktionen für das Management von Multi-CAD-Daten, sodass die Daten aus MCAD-Systemen über die gesamte Konstruktions- und Lieferkette hinweg effizient verwaltet werden können und eine zentrale Sicht darauf entsteht. Entwicklungsteams können im angestammten CAD-System des Unternehmens arbeiten und Konstruktionsdaten mithilfe des JT-Formats gemeinsam verwenden. Vorkonfigurierte Werkzeuge erleichtern Konstruktionsprüfungen sowie Freigabe- und Änderungsprozesse: Das vielseitige JT-Format ermöglicht das digitale Validieren von Produktkonfigurationen, ohne Teile dafür in ein anderes System überführen zu müssen. Für das Dokumenten-Management bietet Teamcenter Rapid Start Standardintegrationen in Microsoft Office und Adobe, um auch Anwendern außerhalb der Konstruktion Zugriff auf das PDM-System zu ermöglichen. Diese Integrationen können zum Erstellen und Aktualisieren von technischen Publikationen, Prozessarbeitsblättern, Kundenanforderungen, Fertigungseinrichtungen, Testspezifikationen oder anderen Dokumenten verwendet werden, die verwaltet werden sollen. Anwender können auch über die vertraute Microsoft-Office-Benutzeroberfläche mit Produktinformationen und Workflow-Prozessen interagieren.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht