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Effiziente Wartung per M2M-Kommunikation

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Ende-zu-Ende-Lösungen aus drei Bestandteilen

Eine flexible und kostengünstige Alternative ist eine M2M-Lösung über Mobilfunk. Telekommunikationskonzerne wie Vodafone bieten dafür weltweit sichere und steuerbare Mobilfunk-Verbindungen. Komplett-Lösungen wie Vodafones „Integrated RMCS“ (www.vodafone.de/rmcs) bieten die notwendige Hard- und Software für die Maschinen und Anlagen auf der einen und für das Serviceportal beim Hersteller oder Wartungsdienstleister auf der anderen Seite – alles aus einer Hand. Eine solche Fernwartungslösung besteht aus drei Bestandteilen:

Das M2M-Terminal wird samt integrierter SIM-Karte für die Mobilfunk-Datenübertragung ausgeliefert und über eine standardisierte Schnittstelle (RS-232, USB oder Ethernet) an die Maschine angeschlossen.
Das M2M-Terminal wird samt integrierter SIM-Karte für die Mobilfunk-Datenübertragung ausgeliefert und über eine standardisierte Schnittstelle (RS-232, USB oder Ethernet) an die Maschine angeschlossen.
(Bild: Scherin Rajakumaran/Vodafone)
• Die erste Komponente ist ein M2M-Terminal an der zu überwachenden Maschine oder Anlage, das als Schnittstelle zum Mobilfunknetz dient. Das M2M-Terminal wird samt integrierter SIM-Karte für die Mobilfunk-Datenübertragung ausgeliefert und über eine standardisierte Schnittstelle (RS-232, USB oder Ethernet) angeschlossen. M2M-Terminals gibt es sowohl für Schmalband-Verbindungen als auch für Datenmengen mit Übertragungsraten mit bis zu fünf Mbit/s von der Maschine in Richtung Funknetz.

• Zweiter Bestandteil der M2M-Komplettlösung ist die mobile und steuerbare Datenverbindung. Hier ist die Wahl eines Dienstleisters mit hoher Netzqualität und weltweiter Netzabdeckung entscheidend. Denn kontinuierliche Datenübertragung spielt für die Überwachung vieler Maschinen und Anlagen eine zentrale Rolle.

Vodafone bietet als internationales Telekommunikationsunternehmen mit eigenen Netzen in 30 Ländern sowie Partnernetzen in 50 weiteren Staaten eine weltweit einsetzbare SIM-Karte, die zu günstigen Tarifen Zugang zum Mobilfunknetz rund um den Globus bietet. Als internationale SIM-Karte bucht sie sich in Vodafone- oder Vodafone-Partnernetze oder per Roaming in ein anderes Mobilfunknetz ein. Die Verfügbarkeit der Datenverbindung ist so stets sichergestellt und die Maschinen und Anlagen können die Globale M2M SIM auch bei einem Umzug an einen anderen Standort behalten. Die Kunden verwalten ihre SIM-Karten über die globale M2M-Plattform von Vodafone, entweder über ein Webportal oder über eine automatische Schnittstelle (API, Application Programming Interface), die direkt an das kundeneigene IT-System angeschlossen ist.

Auf der Plattform finden sich Informationen zu den übertragenen Datenmengen und zum Status der SIM-Karten. Außerdem lässt sich ein Alarmierungssystem einrichten, das den Kunden benachrichtigt, wenn beispielsweise das zuvor definierte Limit der Datenmenge pro Zeiteinheit überschritten oder die Konnektivität unterbrochen wurde. Sperrung und Aktivierung neuer Karten funktionieren ebenfalls über die M2M-Plattform.

• Die dritte Komponente einer Fernwartungslösung ist eine zentrale webbasierte Software für das Sammeln und Auswerten der gewonnenen Daten sowie eine leistungsstarke Backend-Applikation. Über ein kundenspezifisches Portal können alle Informationen zu den Maschinen-Betriebsdaten auf einen Blick erfasst werden – bei Bedarf auch mit unterschiedlichen Zugriffsrechten für verschiedene Nutzergruppen.

Die Software erstellt Berichte, mit denen Hersteller oder Dienstleister den ordnungsgemäßen Betrieb der Maschinen, ihre Leistung und ihren Servicebedarf belegen können. Aufgrund der gemeldeten Betriebsstunden lässt sich der Wartungsbedarf voraussagen und Wartungseinsätze effektiv terminieren. Im Störungsfall löst das Portal Alarm aus – wie die Berichte geht dieser direkt an die E-Mail-Adresse oder per SMS auf das Mobiltelefon der zuständigen Person.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig

RMCS findet schon jetzt nicht nur Verwendung bei Maschinen und Produktionsanlagen. Von den Vorteilen der Fernwartung über M2M-Kommunikation profitieren auch Bereiche wie das Energie-, Tank-, sowie Wasser- und Abwasser-Management oder das Gebäude- und Facility-Management. Per M2M-Technologie können auch Notfall-Energieversorgungen, Windkraftanlagen oder medizinische Geräte überwacht werden. In all diesen unterschiedlichen Bereichen bietet RMCS Möglichkeiten zur Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Kostensenkung. //FG

* * Joachim Hauck ist M2M Sales Manager Connected Products bei Vodafones Business Unit Machine-to-Machine (M2M).

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