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Elektromobilität eCar Tec Kongress lockt nach München

| Redakteur: Juliana Schulze

Der 3. Internationaler eCarTec Kongress für individuelle Elektromobilität findet in Kooperation mit Bayern Innovativ und namhaften bayerischen Clustern am 19. und 20. Oktober 2011 parallel zur eCarTec – Leitmesse für Elektromobilität – in München statt.

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"Die Automobilindustrie ist zusammen mit der Elektroindustrie und dem Maschinenbau eine der tragenden Säulen der bayerischen Wirtschaft", sagt Schirmherr Martin Zeil, Bayerns Wirtschaftsminister. (Bild: MunichExpo)
"Die Automobilindustrie ist zusammen mit der Elektroindustrie und dem Maschinenbau eine der tragenden Säulen der bayerischen Wirtschaft", sagt Schirmherr Martin Zeil, Bayerns Wirtschaftsminister. (Bild: MunichExpo)

München: Elektromobilität ist längst keine abstrakte Technologiefrage mehr. Dieses Thema elektrisiert und mobilisiert zunehmend die Öffentlichkeit. Vor allem bedeutet Elektromobilität weit mehr als den Verbrennungsmotor durch einen Elektroantrieb und den Tank durch eine Batterie zu ersetzen. Sie revolutioniert vielmehr Mobilität im Gesamtkontext von Fahrzeugarchitektur, Netzintegration und Infrastruktur, Antriebskonzepte, Schlüsselkomponenten sowie Mobilitäts- und Logistikkonzepte. Die Zielvorgabe der Politik ist klar formuliert: In zehn Jahren sollen auf Deutschlands Straßen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Nicht nur bei den Herstellern wird mit Hochdruck an der Marktreife der E-Mobilität gearbeitet. Der eCarTec Kongress setzt unter der Schirmherrschaft von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an zwei Tagen neue Maßstäbe für die Präsentation aktuellster Ergebnisse und zentraler Fragestellungen rund um die Mobilität der Zukunft.

Schlüsselkompetenzen in der Elektromobilität aufbauen

Dazu der Schirmherr Martin Zeil: „Die Automobilindustrie ist zusammen mit der Elektroindustrie und dem Maschinenbau eine der tragenden Säulen der bayerischen Wirtschaft. Der Bund und der Freistaat Bayern haben daher eine Vielzahl von Aktivitäten initiiert, um Schlüsselkompetenzen in der Elektromobilität aufzubauen. Ein wichtiger Ansatz, um die Marktfähigkeit elektrisch betriebener Fahrzeuge zu testen, ist die Förderung von Modellregionen, wie sie bereits in München oder im Allgäu realisiert wurden. In den kommenden Jahren werden wir uns darüber hinaus besonders in den bayerischen Modellstädten Bad Neustadt a.d. Saale und Garmisch-Partenkirchen, in der Modellregion E-Wald sowie im Rahmen des Vorzeigeprojekts „Elektromobilität verbindet Bayern“ engagieren. Ich möchte Sie herzlich zum 3. Internationalen eCarTec Kongress für individuelle Elektromobilität einladen. Der Kongress bietet fundierte Praxisbeiträge, aktuelle Erkenntnisse und Einschätzungen von namhaften Experten aus erster Hand. Lassen Sie uns die Elektromobilität gemeinsam voranbringen.“

Technologische Herausforderungen und Entwicklungen von Elektro-Fahrzeugen

Vertreter u.a. von Siemens, Vattenfall, Schletter, der TU Berlin oder der Deutsche Post informieren Interessierte über technologische Herausforderungen und Entwicklungen von Elektro-Fahrzeugen, Energiespeichern, Energiebereitstellung und Verteilung über sowie Antriebs- und Mobilitätskonzepte für Elektromobilität. So referiert Ralf Oestreicher (Porsche AG) über „Anforderungen eines Fahrzeugsherstellers an die Netzinfrastruktur“, Jörg Grotendorst (Continental Automotive GmbH) nimmt sich dem Thema „Herausforderungen und Lösungen aus der Sicht eines Zulieferers“ an und Oliver Kurtz (Peugeot Deutschland AG) zeigt „Mobilität von morgen: Alternative Konzepte und Antriebe“. (jus)

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