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Keramik

Dünnwandige Keramik für Sensoren

| Redakteur: Dorothee Quitter

Sembach hat die Grenzen der technischen Realisierbarkeit signifikant zu verschoben, indem keramische Bauteile mit Wandstärken von 0,25 Millimetern zur Serienreife gebracht wurden.

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Bauteile aus Technischer Keramik mit Wandstärken von 0,25 mm.
Bauteile aus Technischer Keramik mit Wandstärken von 0,25 mm.
(Bild: Sembach)

Konkrete Anwendung finden die hauchdünnen Aluminiumoxidbauteile bereits im Bereich der Abgastemperaturmessung. Die geringe Wandstärke hat den entscheidenden Vorteil, dass die eingebauten Sensoren schnellere Reaktionszeiten liefern. So lassen sich auch unter extremen Temperaturen und in aggressiven Medien präzise Messdaten liefern und in Steuerungsprozesse integrieren. Aufgrund der Tatsache, dass jährliche sechsstellige Stückzahlen problemlos möglich sind, bietet sich die Anwendung im Bereich der Automobiltechnik besonders an. Prinzipiell ist jedoch auch eine Vielzahl anderer Umsetzungen denkbar. Überall wo heute Technische Keramik in der Sensorik eingesetzt wird, lassen sich durch verringerte Wandstärken und die gute Wärmeleitfähigkeit des Materials kurze Reaktionszeiten erreichen. Der überaus widerstandsfähige Werkstoff trotzt Temperaturen von bis zu 1.600 Grad Celsius. (qui)

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