Keramik Dreidimensionale Strukturen aus Keramik realisieren

Redakteur: Lea Ziegler

Rath präsentiert auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand der Technischen Keramik seine auf papier-technologischer Basis hergestellte PT-Keramik.

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Über patentierte Stecksysteme können verschiedene dreidimensionale Strukturen realisiert werden. Dadurch lässt sich PT-Keramik in zahlreichen Bereichen einsetzen.
Über patentierte Stecksysteme können verschiedene dreidimensionale Strukturen realisiert werden. Dadurch lässt sich PT-Keramik in zahlreichen Bereichen einsetzen.
(Bild: Rath)

Die Vorteile dieser Herstellungsweise liegen in einer guten Reproduzierbarkeit, einem großen Produktionsvolumen und vielen Möglichkeiten das Material weiter zu verarbeiten. Das grüne Material (präkeramisches Papier) lässt ein breites Spektrum an Formgebungsmöglichkeiten zu. Dazu zählen unter anderem Stanzen, Walzen, Prägen und Falten. Über patentierte Stecksysteme lassen sich dann verschiedene dreidimensionale Strukturen realisieren. Dadurch kann PT-Keramik in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden.

Nach dem Sintern verfügt das Material über eine hohe chemische Reinheit (>99,6 % Al2O3) und Einsatztemperatur (1700 °C) sowie eine gute Temperaturwechselbeständigkeit. Diese wird durch das für PT-Keramik-typische, zylindrische Porensystem erreicht. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das Material vor allem für die technische Keramik als Brennhilfsmittel und im Bereich der Pulvermetallurgie als Sinterunterlage interessant.

Stecksysteme ermöglichen dreidimensionale Strukturen

Über Stecksysteme werden auch dreidimensionale Strukturen aus PT-Keramik realisiert. Aufgrund des großen Anteils an Hohlräumen haben diese Strukturen ein geringes Gewicht im Vergleich zu gleichen Bauteilen aus einem Vollmaterial. So lassen sich ca. 75 % Gewichtsersparnis erreichen und Gewicht beim Ofenbesatz einsparen. Das sorgt für eine Energie-Ersparnis und schont gleichzeitig auch die Umwelt. Das Unternhemen greift hier auf seine Erfahrung im feuerfesten Leichtbau zurück und entwickelt weitere technisch und wirtschaftlich interessante Andwendungsbereiche. Rath bietet Interessenten die Möglichkeit, seinen Prozess individuell auf die Anwendbarkeit von PT-Keramik zu testen und in enger Partnerschaft PT-keramische Lösungen zu entwickeln. (lz)

Hannover Messe 2015: Halle 6, Stand B16

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