Safety

Drei neue Produkte aus dem Bereich Safety

| Redakteur: Lilli Bähr

Hima stellt mit der Smart-Safety-Plattform die weltweit erste einheitliche Lösung vor, die Safety und Security verbindet, indem Hard- und Software einheitlich aufeinander abgestimmt sind.
Hima stellt mit der Smart-Safety-Plattform die weltweit erste einheitliche Lösung vor, die Safety und Security verbindet, indem Hard- und Software einheitlich aufeinander abgestimmt sind. (Bild: Hima/Paul Hildebrandt)

Eine Technologie-Plattform, die Safety und Security einheitlich verbinden soll, ein modulares Schutztürsystem sowie Sicherheitsschalter aus Edelstahl gehören zu den Produktneuvorstellungen im Bereich Safety.

Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an die Anlagenbetreiber der chemischen und petrochemischen Industrie. Sie brauchen Lösungen, die im Ernstfall nicht nur Anlagen und Mitarbeiter schützen, sondern auch Cyberattacken abwehren und langfristig die Profitabilität von Anlagen steigern. Diesen Paradigmenwechsel hat Hima mit einer neuen Technologie-Plattform eingeläutet, seiner Smart-Safety-Plattform. Dabei handelt es sich laut Hima um eine einheitliche Lösung, die Safety und Security verbindet, indem Hard- und Software einheitlich aufeinander abgestimmt sind.

Das Unternehmen wählt gemeinsam mit dem Anwender die jeweils passenden Hard- und Software-Komponenten aus und installiert diese in den Anlagen. Der Anlagenbetreiber soll mit dem Umstieg auf die Plattform alle wesentlichen Safety-Normen erfüllen. Das firmeneigene, in sich geschlossene, Betriebssystem der Sicherheitssteuerungen soll die Risiken von Cyberattacken auf ein Minimum senken. Rückwärtskompatible Software- und Hardware-Updates sorgen laut Unternehmen für eine hohe Zukunftssicherheit und halten Safety und Security einer Anlage immer auf dem neuesten Stand.

Tür für Tür systematisch schützen

Das modulare Schutztürsystem von Pilz bietet individuelle Lösungen, die auf die Anforderungen unterschiedlichster Applikationen abgestimmt sind.
Das modulare Schutztürsystem von Pilz bietet individuelle Lösungen, die auf die Anforderungen unterschiedlichster Applikationen abgestimmt sind. (Bild: Pilz)

Das modulare Schutztürsystem von Pilz bietet individuelle Lösungen. Anwender sollen von einer wirtschaftlichen Reihenschaltung, einer schnellen Diagnose, zusätzlichen Bedien- und Tasterelementen sowie einer optionalen Fluchtentriegelung profitieren. Passend zur Applikation können unterschiedliche Komponenten kombiniert werden. Neu im System sind die Schutztürsensoren Psenmlock mit Reihenschaltung und die Taster-Unit Pitgatebox.

Den Kern des modularen Schutztürsystems bilden die Sensoren Psenslock und Psenmlock. Psenmlock ist aufgrund sicherer Verriegelung und sicherer Zuhaltung für den Personen- und Prozessschutz bis zur höchsten Sicherheitskategorie einsetzbar. Mit der Variante „Psenmlock mit Reihenschaltung“ können in Kombination mit der Diagnoselösung Safety Device Diagnostics (SDD) einzelne Schalter bzw. Türen jetzt auch gezielt angesteuert werden. Eine kostenaufwändige Einzelverdrahtung im Schaltschrank soll entfallen. Die neue Taster-Unit Pitgatebox dient der einfachen Bedienung und Ansteuerung von Schutztürsensoren. Damit lassen sich Befehle wie Aktivieren, Stopp oder das Quittieren der Maschine oder Anlage steuern.

Neue Sicherheitsschalter nach EN ISO 13849-1

Sicherheitsschalter in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie sind häufig rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Aggressive Reinigungsmittel, säurehaltige Flüssigkeiten oder Hochdruck-Reinigungsgeräte können vielfach dazu führen, dass Einzelteile schneller verschleißen und Sicherheitsschalter öfter ausgetauscht werden müssen. Das bedeutet für den Maschinenbetreiber hohe Kosten und einen zeitlichen Aufwand.

Bei dem neuen Sicherheitsschalter-CTP-Edelstahl von Euchner bestehen kritische Komponenten wie beispielsweise Stecker, Deckelschrauben und Führungsbuchse aus hochwertigem INOX.
Bei dem neuen Sicherheitsschalter-CTP-Edelstahl von Euchner bestehen kritische Komponenten wie beispielsweise Stecker, Deckelschrauben und Führungsbuchse aus hochwertigem INOX. (Bild: Euchner/Joerg Eckhardt)

Deshalb setzt Euchner bei Zuhaltungen für solche Anwendungen auf Edelstahl: robust, widerstandfähig und medienbeständig. Kritische Komponenten wie beispielsweise Stecker, Deckelschrauben und Führungsbuchse sind bei der neuen CTP-Variante laut Unternehmen aus hochwertigem INOX.

Wie alle Sicherheitsschalter der Baureihe, soll auch der CTP-Edelstahl Kategorie 4 / PL e nach EN ISO 13849-1 erreichen ohne zusätzlichen Fehlerausschluss. Er erfüllt laut Unternehmen alle Anforderungen der EN ISO 14119. Die hohe Schutzart IP67 und IP69k und eine Zuhaltekraft von 3900 N machen den Sicherheitsschalter zum Allrounder für anspruchsvolle Umgebungen.

Zum Glück gibt es die Funktionale Sicherheit

Kompendium Maschinensicherheit Ausgabe 2017

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