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Compamed Digitalisierung im Fokus der Medizintechnik-Messe

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der Compamed konnten sich zahlreiche Besucher über Neuheiten zu medizintechnischen Verfahren informieren. Der größte Gemeinschaftsstand bot auf 700 m² Fläche neue Produkte und Dienstleistungen.

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Auf der Compamed informierten sich ca. 20.000 Besucher zu aktuellen Themen der Medizintechnik.
Auf der Compamed informierten sich ca. 20.000 Besucher zu aktuellen Themen der Medizintechnik.
(Bild: IVAM)

Rund 20.000 Besucher kamen dieses Jahr zur Compamed, über 750 Aussteller aus 40 Ländern zeigten in zwei Messehallen und zwei Foren ihre Neuheiten medizintechnischer Verfahren und Komponenten. Die Fachmesse fand erneut als Angliederung zur Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf statt.

Digitalisierung als allgegenwärtiges Thema

Sehenswert war unter anderem der größte Gemeinschaftsstand der Messe, der Produktmarkt des IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Auf mehr als 700 m² Fläche präsentierten internationale Aussteller aus 10 Nationen neue Produkte und Dienstleistungen.

Das Thema Digitalisierung war allgegenwärtig auf dem Produktmarkt und beim messebegleitenden Compamed High-Tech-Forum, welches ebenfalls von IVAM organisiert wurde. Auf dem Forum zeigten viele Anwender den erfolgreichen Einsatz ihrer smarten Komponenten – so bot sich dort ein faszinierender Ausblick auf die Zukunft der medizinischen Versorgung mittels smarter Systeme. Miniaturisierte Sensorik ist beispielsweise in der Lage, Vitalparameter im Alltag zu messen und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auf der Messe wurden Konzepte vorgestellt, die diese Messeinheiten in Alltagsgegenstände wie Smartphones, Sportkleidung oder Autositze integrieren.

BUCHTIPPDas Buch „Industriesensorik“ beschreibt die Entwicklung und die praktische Anwendung der wichtigsten Sensoren. Durch anwendungsbezogene Fehleranalysen von Messsystemen, Sensoren und Sensorsystemen, jeweils ergänzt durch viele detaillierte, vollständig durchgerechnete Anwendungsbeispiele, eignet sich das Buch nicht nur für Studenten, sondern auch für Ingenieure und Techniker verschiedener Fachrichtungen.

Weitere Trendthemen waren Materialien für neuartige Beschichtungen, die medizinische Geräte oder Implantate in Hinsicht auf Verträglichkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit verbessern können, mikrofluidische Systeme für schnelle und zuverlässige Diagnoseverfahren sowie Optik- und Photonikanwendungen für laserbasierte Produktionsverfahren von medizinischen Geräten.

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