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Digital Plant – IT-Tools für den digitalen Workflow

Lösungen im Bereich der Anlagenplanungs-Tools entwickeln sich seit Jahren in eine Richtung: Integration des gesamten Engineering-Prozesses – Stichwort Digital Plant.

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

State-of-the-Art-Lösungen im Bereich der Anlagenplanungs-Werkzeuge entwickeln sich seit Jahren in eine Richtung: Der Fokus liegt auf der Integration des gesamten Engineering-Prozesses – Stichwort Digital Plant. konstruktionspraxis stellt in der Praxis bewährte Lösungen vor.

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xxxxxxxxxxxxxxx (Bild: BASF)
xxxxxxxxxxxxxxx (Bild: BASF)

Hinter der Idee der Digital Plant steht der Wunsch, das komplette Abbild der gesamten Produktionsanlage als dreidimensionales Planungsmodell bereitzustellen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Per Simulation im Computer kann der Ingenieur schon vor Baubeginn diverse Varianten des Anlagen-Designs durchspielen und optimieren. Die Anlage kann sehr viel rascher als bislang gebaut, das neue Produkt schneller am Markt angeboten werden – ein deutlicher Wettbewerbsvorteil, gerade für die Pharmaindustrie. Die Durchgängigkeit der Daten (der Workflow) ist bei der Digital Plant elementar. Denn ein durchgängiges Datenmanagement verspricht eine hohe Effizienz, insbesondere beim in der Praxis üblichen verteilten Engineering. Dazu stehen dem Anlagenplaner heute immer raffiniertere Simulations-Werkzeuge, leistungsfähige Engineering-Tools und intelligente 3D-CAD/CAE-Systeme zur Verfügung.

Beispielsweise das Electrical Computer Aided Engineering (ECAE)-System Engineering Base (EB) von Aucotec: Viele Daten der Automatisierungs- und E-Technik korrespondieren mit denen anderer Disziplinen. So findet man den im ECAE verdrahteten Motor auch im 3D-CAD der Mechanik. Aufgrund seiner Datenbank kann EB alle Projektinhalte und auch die Daten korrespondierender Systeme wie 3D-CAD aufnehmen und verknüpfen. Das ist die Voraussetzung für simultane Kooperation und schnelle Navigation – auch interdisziplinär. Alle Informationen eines Projekts stehen in EB zusammengefasst und intelligent vernetzt zur parallelen Bearbeitung bereit. Auf dieselbe Art überwindet das Tool als Kooperationsbasis für das Engineering die Grenzen zwischen Maschinenbau, Prozessleittechnik, Leitungsstrangplanung und Energieverteilung.

Das sieht auch die österreichische Kanzler Verfahrenstechnik (VT) so: „Anstatt mehrere Programme anschaffen zu müssen, finde ich in EB nahezu alle Funktionen vor, die für eine effektive Planung in der Verfahrenstechnik notwendig sind“, sagt Gunter Hadwiger, Abteilungsleiter EMSR bei Kanzler. (Mehr Infos gibt es nach dem Umblättern)

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