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Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum

Die weltweit attraktivsten Arbeitgeber 2016

| Redakteur: Jens Scheiner

Das weltweite Arbeitgeberranking von dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum zeigt, dass Finanzinstitutionen und Automobilhersteller mit Tech-Unternehmen um Talente aus den wirtschaftsnahen Fachbereichen konkurrieren.

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Für das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) befragte Universum insgesamt 267.084 Studierende wirtschaftsnaher Fachbereiche in 12 Ländern.
Für das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) befragte Universum insgesamt 267.084 Studierende wirtschaftsnaher Fachbereiche in 12 Ländern.
(Bild: Universum)

Für das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) hat das Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum insgesamt 267.084 Studierende aus den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen und aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Informatik aus insgesamt zwölf Ländern zu ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere befragt.

Wie aus dem Ranking hervorgeht, ist Google weltweit sowohl für die Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche als auch der Ingenieurwissenschaften und Informatik der attraktivste Arbeitgeber. Damit kann sich das Unternehmen bereits im achten Jahr in Folge im weltweiten Universum-Ranking an der Spitze behaupten. Apple verbessert sich nur bei den Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche im Vergleich zum Vorjahr um fünf Positionen und liegt nun auf dem zweiten Platz. Bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften und Informatik liegt Apple wie im Vorjahr auf dem dritten Rang. Die Liste der Top-5-Arbeitgeber aus Sicht der Nachwuchsökonomen komplettieren Ernst & Young auf Platz drei und Goldman Sachs auf Platz vier, jeweils unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Es folgt PricewaterhouseCoopers auf Platz fünf und verliert damit drei Positionen im Vergleich zu 2015. Bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften und der Informatik liegt Microsoft auf dem zweiten Platz. Es folgen Apple und die BMW Group, die wie im Vorjahr auf dem vierten Platz liegt. IBM auf dem fünften Platz rückt um eine Position vor.

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Automobilbranche weltweit stabil

Weltweit betrachtet bleibt die Attraktivität der Automobilindustrie stabil. Allerdings müssen fünf Unternehmen Einbußen in den Rankings beider Fachbereiche hinnehmen, darunter Mercedes-Benz und Volkswagen. Lediglich Toyota kann sich im Ranking der Nachwuchsökonomen verbessern. Bei den Nachwuchsingenieuren und den -informatikern gelingt dies der Ford Motor Company und General Motors. Die Attraktivität des Finanzsektors nimmt dagegen weltweit ab. Bei den Nachwuchsökonomen verlieren zehn Banken im Vergleich zum Vorjahr ihre Positionen im Ranking, während sich keine Bank verbessern kann. Bei den Nachwuchsingenieuren und -informatikern zeigt sich dagegen, dass es einigen Banken gelingt, mit ihren Digitalisierungsstrategien die jungen Talente aus den Ingenieurwissenschaften und der IT anzusprechen: So konnte sich Goldman Sachs um acht Positionen auf Rang 21 vorschieben und J.P. Morgan, im aktuellen Ranking auf Platz 28, rückt um neun Positionen vor.

Deutsche Unternehmen weiterhin gefragt

Die Mehrheit der attraktivsten Unternehmen der Welt kommt aus den USA. Deutschland folgt direkt dahinter mit zehn Unternehmen in den Top-50-Rankings der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und der Ingenieurwissenschaften/der Informatik. Für die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften zählen fünf Unternehmen aus Deutschland zu den 50 beliebtesten Unternehmen weltweit: BMW Group (Platz 15), Adidas Group (Platz 19), Deutsche Bank (Platz 27), Mercedes-Benz (Platz 36) und Volkswagen (Platz 40). Allerdings verlieren die Deutsche Bank, Mercedes-Benz und Volkswagen jeweils vier Positionen im Vergleich zum Vorjahr. Bei den angehenden Ingenieuren und IT-Experten konnten sich acht Unternehmen aus Deutschland unter den 50 attraktivsten Unternehmen weltweit platzieren: Neben BMW Group, wie im Vorjahr auf dem vierten Platz, ist dies Siemens auf Platz 8, eine Steigerung um eine Position. Mercedes-Benz liegt wie im Vorjahr auf Rang 19. Volkswagen verliert 7 Positionen und liegt nun auf Platz 20. Bosch verliert drei Rangplätze und positioniert sich auf Platz 35. BASF rutscht um zwei Positionen auf Platz 36 ab. Bayer hält seinen Platz auf Rang 43 und Adidas rückt um eine Position auf Rang 44 vor.

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