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Intec und Z

Die Erfolgsstory weiterschreiben

| Redakteur: Bernhard Richter

Intec und Z laden im März zum ersten wichtigen Branchentreff 2017 für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie in Europa ein. Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, erwartet weiteres Wachstum.

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Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe
Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe
(Bild: Richter/konstruktionspraxis)

Wie ist die Ausrichtung und Positionierung der Messen?

Das Messe-Doppel existiert seit 2007. Und wir haben Intec und Z ganz bewusst zueinander geführt, weil sie die Abnehmerkette in der Fertigung perfekt bedienen. Die Intec mit dem Schwerpunkt Werkzeugmaschinenbau, Automatisierungs- und Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung und die Z mit dem Schwerpunkt Zulieferindustrie. Aussteller der Z sind insbesondere Zulieferer mittlerer und nachgeordneter Produktionsstufen. Also eine perfekte Symbiose. Intec und Z sind der Messeauftakt des Jahres, also auch ein idealer Zeitpunkt um Investitionsentscheidungen zu treffen und zu überlegen, wie man die Produktionsprozesse für die nahe Zukunft ausrichtet.

Wie haben sich die beiden Messen in den vergangenen Jahren entwickelt?

Es ist eine echte Erfolgsstory. Wir betrachten beide Messen immer gemeinsam und die letzten sechs Veranstaltungen von Intec und Z zeigen ein Wachstum um gut 40 %. Um das mit konkreten Zahlen zu unterfüttern: Von über 900 Ausstellern sind die Messen auf über 1400 Aussteller gewachsen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, als ob diese Erfolgsstory weitergeschrieben werden könnte. 95 % der Ausstellungsfläche der Intec sind bereits vertraglich gebunden. Wir sind sozusagen fast ausgebucht.

Hilft die gute Verkehrsanbindung Leipzigs dem Messe-Duo?

Erreichbarkeit ist ein wichtiges Stichwort, denn Leipzig liegt in der geographischen Mitte Deutschlands und damit auch in der Mitte Europas. Die Fachmessen Intec und Z haben eine geographische Ausrichtung: Die Besucher kommen vermehrt aus dem Osten Deutschlands, den angrenzenden Bundesländern und eben auch Osteuropa. Das ist eine besondere Kompetenz der Intec und der Z: Wir ziehen sehr stark aus diesen Regionen – wir tun auch sehr viel dafür. Nächstes Jahr werden wir internationale Kooperationsforen haben: u. a. Polen, Russland und Tschechien.

Wie sieht der typische Intec- und Z-Besucher aus?

Wir haben hier eine große Bandbreite an Professionen – zu den Besuchern zählen Anlagenbetreiber als auch Geschäftsführer. Selbstverständlich sind auch Konstrukteure und praxisorientierte Mitarbeiter eine wichtige Zielgruppe, die im Produktionsprozess eine maßgebliche Rolle spielen. Entscheidungen werden an der Anlage genauso getroffen wie im Management. Wir sind wir froh, dass wir diese Personen hier zusammenbringen können.

Vielen Dank, Herr Geisenberger.

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