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Servotechnik Dezentrale Servotechnik ohne Sprachbarrieren

| Redakteur: Jan Vollmuth

Weil mit der Wahl der Automatisierung automatisch die Frage nach der Kommunikation auftaucht, vereinfacht Kollmorgen jetzt mit einer Multi-Language-Schnittstelle die Anbindung der gerade gefragten Steuerung an die dezentrale Servotechnik in Gestalt der dezentralen Gerätereihe AKD-N.

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Keine Leistungsverluste durch Derating: Die dezentrale Servotechnik von Kollmorgen ist als abgesetzter Regler unmittelbar am Motor platziert.
Keine Leistungsverluste durch Derating: Die dezentrale Servotechnik von Kollmorgen ist als abgesetzter Regler unmittelbar am Motor platziert.
(Bild: Kollmorgen)

Kollmorgen entwickelt Multi-Language-Schnittstelle für Profinet, Ethernet/IP, EtherCAT & Co. Auch wenn der Maschinen- und Anlagenbau ohne Frage internationaler Natur ist, gibt es nach wie vor bei der technischen Ausrüstung kontinentale Besonderheiten. Diese spiegeln sich vor allem wieder in der Auswahl der Steuerungen sowie der Sprache, die im Bus gesprochen wird. Zwei typische Beispiele sind die hohe Verbreitung von Rockwell mit Ethernet/IP in Amerika sowie Siemens mit Profinet in Europa.

Für Hersteller, die in beide Räume liefern, haben diese regionalen Gepflogenheiten die Konsequenz, Maschinen mit den jeweils geforderten Steuerungen auszurüsten. Weil mit der Wahl der Automatisierung automatisch die Frage nach der Kommunikation auftaucht, vereinfacht Kollmorgen jetzt mit einer Multi-Language-Schnittstelle die Anbindung der gerade gefragten Steuerung an die dezentrale Servotechnik in Gestalt der dezentralen Gerätereihe AKD-N.

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Vorteile der Modularisierung

Platzersparnis, steigende Energieeffizienz sowie sinkende Installations- und Montagekosten sind nur drei Vorteile die für den Einsatz der dezentralen Servotechnik im Maschinenbau sprechen. Zunächst einmal schafft die Platzierung der Regelungstechnik in unmittelbare Nähe zur eigentlichen Antriebsaufgabe Platz im Schaltschrank. Diese können in Folge kleiner ausfallen, sind damit leichter und kompakter in Maschinengestelle integrierbar. Neben des effizienteren Umgangs mit der Ressource Betriebsfläche, erweitern die AKD-N durch ihren robusten Aufbau und Schutzart IP65 zeitgleich die Freiheitsgrade von Entwicklungsabteilungen bei der Konstruktion neuer Maschinen aufgrund geringerer räumlicher Restriktionen.

Ein weiterer Effekt der Verlagerung der Servoantriebstechnik in die Maschine: Die Verlustwärme tummelt sich nicht mehr auf einem Fleck im Schaltschrank, was wiederum Geld spart durch Wegfall der Klimatisierungen und so dauerhaft die Betriebskosten senkt. Vor dem Hintergrund des Deratings hat sich Kollmorgen dabei bewusst entschieden, die dezentralen Servoregler AKD-N als abgesetzte Lösung zu entwickeln. Auf diese Weise liefern die Geräte volle Leistung. Bei Huckepacklösung kann die Abwärme der Motoren mehr als 30 % Leistungseinbußen zur Folge haben. Zudem schafft das „Nebenan“ statt „Mittendrauf“ mehr Freiheit bei der Motorenwahl.

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