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Antriebssystem Deutz bündelt Kompetenz für Abgastechnologien

Redakteur: Stefanie Michel

In der Produktlinie „EAT – Exhaust Aftertreatment“ bündelt Deutz zukünftig seine Kompetenzen für Abgastechnologien, um kundenorientierte Lösungen bei der Systemintegration Motor-/Abgastechnik schnell und effizient voranzutreiben.

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Wilfried Riemann führt die produktlinie „EAT – Exhaust Aftertreatment“ beim Motoren-Hersteller Deutz. Bild: Deutz
Wilfried Riemann führt die produktlinie „EAT – Exhaust Aftertreatment“ beim Motoren-Hersteller Deutz. Bild: Deutz
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der Bündelung der Kompetenzen für Abgastechnologien in der Produktlinie „EAT“ will Deutz kundenorientierte Lösungen bei der Systemintegration Motor-/Abgastechnik schnell und effizient vorantreiben und zusätzliche Wachstumschancen mit der Vermarktung verschiedener EAT-Module und EAT-Systeme sowie Entwicklungs- und Applikations-Dienstleistungen erschließen.

Geführt wird die Produktlinie von Wilfried Riemann, der am 1. Januar 2009 in das Unternehmen eingetreten ist. Er verfügt über umfassende Erfahrungen beim strategischen Auf- und Ausbau des Systemgeschäfts.

Optimiertes Antriebssystem reduziert Schadstoffe

Mit „DVERT“ (Deutz Variable Emissionen Reduktionstechnologie) verfügt Deutz über einen Baukasten leistungsfähiger Technologien zur Reduzierung von CO2, Stickoxiden und Partikeln. DVERT ermöglicht Lösungen nach dem Prinzip: Soviel Technik wie nötig – nicht soviel wie möglich.

„Der Schlüssel für gleichermaßen leistungsfähige, Bauraum- und wartungsoptimierte sowie wirtschaftliche Lösungen liegt neben leistungsfähigen Modulen aber vor allem in der Optimierung des Gesamtsystems. Wir bieten deshalb je nach Anwendungsbereich, Leistungsklasse, Bauraum oder Region maßgeschneiderte Lösungen“, so Wilfried Riemann.

Innermotorische Maßnahmen zur Abgasreduzierung

Schwerpunkte zur Umsetzung der Abgasstufe Tier 3 waren innermotorische Maßnahmen wie beispielsweise Vierventiltechnik, Common-Rail-Systeme mit entsprechenden Steuerungen sowie Abgasrückführungssysteme. Um die zukünftigen, weit strengeren Vorschriften nach US Tier 4 interim/final und EU Stufe IV einzuhalten, wird das Technologiespektrum um zusätzliche Komponenten zur Abgasnachbehandlung wie Katalysatoren, Partikelfilter und Brenner zu deren Regenerierung, SCR-Systeme mit Harnstoffeinspritzung sowie elektronische Steuerungen ergänzt.

Um die integrierten Motoren-/Abgaskonzepte so wirtschaftlich wie möglich darzustellen, werden die Lösungen für Tier 4 interim und EU III B so ausgeführt, dass sie als Basis der ab 2014 vorgeschriebenen Grenzwerte US Tier 4 final und EU IV dienen.

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