Suchen

Workstation Dell treibt die Virtualisierung von Workstations voran

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Im März 2014 hatte Dell in Round Rock, Texas, sein weltweit erstes „Virtual Workstation Centre of Excellence“ (CoE) eröffnet. Das Dell Solutions Centre im irischen Limerick stellt jetzt auch ein europäisches CoE zur Verfügung. Zudem bietet Dell zertifizierte Referenzarchitekturen für für virtuelle Desktops mit Workstation-Anwendungen.

Firmen zum Thema

Die Virtualisierung von Workstations ermöglicht es, zertifizierte Grafikleistung in virtuellen Desktop-Umgebungen bereitzustellen.
Die Virtualisierung von Workstations ermöglicht es, zertifizierte Grafikleistung in virtuellen Desktop-Umgebungen bereitzustellen.
(Bild: Dell)

Dell hat zwei neue Initiativen für die Workstation-Virtualisierung vorgestellt:

  • Das Testzentrum „Workstation Virtualization Centre of Excellence“ dient der Evaluierung und Weiterentwicklung von Anwendungen für den Einsatz in virtuellen Workstation-Umgebungen. So will das Unternehmen Softwareanbieter und -anwender bei der Verlagerung von High-End-Workloads in virtualisierte Umgebungen unterstützen.
  • Das „Dell Wyse Datacenter for Virtual Workstations“ listet zertifizierte Referenzarchitekturen für virtuelle Desktops mit Workstation-Anwendungen auf. Mit Hilfe dieser Lösungsvorschläge können Unternehmen virtuelle Desktops mit Workstation-Anwendungen einfach und schnell einsetzen.

Damit reagiert das Unternehmen auf aktuelle Trends, die Einfluss nehmen auf die IT-Strategien. So beeinflussen die gestiegene Benutzerflexibilität, neue und interessante Endgeräte sowie letztlich auch eine neue Generation von Arbeitnehmern den Umgang mit Software und Daten. Laut Dell bieten aktuelle Entwicklungen im Bereich der Virtualisierung eine Möglichkeit, diesem Trend Rechnung zu tragen, ohne dabei die IT-Sicherheit und IT-Kontrolle außer Acht zu lassen – mit Cloud Client Computing.

Bildergalerie

Steigende Nachfrage nach virtuellen Lösungen

Wie Peter Beck, Systems Engineer Workstations bei Dell, erläutert, verzeichnet das Unternehmen seit etwa zwei Jahren eine steigende Nachfrage nach virtuellen Workstations. Möglich wurde die effiziente und zertifizierte Workstation-Virtualisierung bei Dell schließlich mit der Einführung Grid-vGPU-Technologie Ende 2013. Damit können jetzt gleichzeitig mehrere Nutzer von rechen- und grafikintensiven Applikationen von einer einzigen GPU in eine virtuelle Umgebung verlagert werden.

Vereinfacht gesehen besteht eine virtuelle Lösung aus einem Rechenzentrum (Speicher, Server mit GPU, Netzwerk) für die Daten und einer Hypervisor-Software wie VM-Ware oder Citrix. Virtualisierungssoftware sorgt für die virtuellen Desktops der Nutzer. Spezifische Ad-ons wie Gerätemanager oder Profilmanagement ermöglichen schließlich den Zugriff über verschiedenste Endgeräte. Der Einsatz einer virtuellen Lösung lohnt sich laut Peter Beck ab 4 Usern, möglich sind bis zu 32 User auf einer Plattform. In der Regel sind bisher 8 bis 16 Benutzer auf einer Plattform, die sich 2 GPU auf einem Board teilen.

Vorteile virtueller Lösungen

Die Virtualisierung von Workstations bietet Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. So ermöglicht sie es erstmals, zertifizierte Grafikleistung in virtuellen Desktop-Umgebungen bereitzustellen. Anwender können damit anspruchsvolle daten- und grafikintensive Aufgaben via Mobilzugriff mit unterschiedlichen Endgeräten flexibel und ortsunabhängig bearbeiten. Egal, wo sie sich befinden, greifen sie bei Bedarf auf dieselben Daten und Anwendungen zu. Verteilte Teams sind damit in der Lage, auch mit externen Mitgliedern sicher zusammenzuarbeiten, da die CAD-, Simulations- oder Animationsdaten das geschützte Rechenzentrum nicht verlassen. IT-Administratoren profitieren von einer zentral vorgehaltenen und verwalteten Grafik-Umgebung, in der sich die IT-Ressourcen effizienter einsetzen lassen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:42838415)