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Keramik

Dekorative Keramik aus Fertigungsverfahren „verlorene Formen“

| Redakteur: Dorothee Quitter

Sembach präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe vor allem dekorative Keramikbauteile mit komplexen hinterleuchteten Formen.

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Durchgängig hinterleuchtetes Bedienelement aus Technischer Keramik mit „verlorener Form“ hergestellt nach dem neuen Sembach-Verfahren.
Durchgängig hinterleuchtetes Bedienelement aus Technischer Keramik mit „verlorener Form“ hergestellt nach dem neuen Sembach-Verfahren.
(Bild: Sembach)

Der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Bedienelementen. Für die Herstellung solcher Bauteile entwickelte Sembach ein sogenanntes Hybridverfahren, das eine Hinterleuchtung von Linienverläufen mit einer „verlorenen Form“ ermöglicht und bereits zum deutschen und aktuell zum europäischen Patent angemeldet wurde. Als Highlight zeigt Sembach den Besuchern beispielhafte Varianten, eingebettet in eine Pyramidenform, die eine 360-Grad-Rundum-Hinterleuchtung möglich macht. Mit der innovativen Fertigungsmethode von Sembach lassen sich nun durchgängig hinterleuchtete Keramikbauteile herstellen. Dieses war bei keramischen Bauteilen mit ineinander verschachtelten Formen bisher nicht zu realisieren, ohne dass die Verbindungen zur inneren bzw. „verlorenen“ Form erkennbar waren. Mit dem neuen Verfahren entsteht eine Formgebungsvielfalt für die Keramik, die vorher nur mit Kunststoff zu erzielen war. Die Keramik bietet jedoch nicht nur den Vorteil einer höherwertigen Optik, sondern zudem auch Haptik. (qui)

Hannover Messe 2014: Halle 6, Stand B17

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