Große Praktikantenstudie

Das verdienen Praktikanten in Deutschland

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Die Top-3-Berufsfelder mit der besten Bezahlung

Am besten bezahlt werden Praktikanten im Baugewerbe (1.015 Euro), in Unternehmensberatungen (920 Euro) sowie im Finanzsektor (888 Euro). Im regionalen Gehaltsranking für Praktikanten liegen Hamburg, Bremen, Bayern und Baden-Württemberg vorne, während die Vergütung in den neuen Bundesländern nach wie schlechter ausfällt. Auch der Studienabschluss hat einen Einfluss: Während Master-Studenten in der Regel 816 Euro monatlich erhalten, sind das bei Bachelor-Absolventen lediglich 715 Euro. Interessant aus internationaler Perspektive: Während ein EU-Auslandspraktikum im Schnitt 111 Euro über den deutschen liegt, wird außerhalb der EU mit durchschnittlich 945 Euro sogar noch besser gezahlt.

(Bildquelle: Absolventa, Clevis Praktikantenspiegel)

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Deutsche Praktikanten arbeiten im internationalen Vergleich am kürzesten

Deutsche Praktikanten verdienen im internationalen Vergleich zwar am wenigsten, verbringen im Gegenzug aber auch die kürzeste Zeit am Arbeitsplatz. Der Erhebung zufolge ist ihnen das auch wichtig: Mehr als neun von zehn Praktikanten (94 Prozent) möchten Arbeit und Privatleben miteinander vereinbaren. Mit 37,8 Wochenstunden liegt die Arbeitszeit der deutschen Praktikanten unterhalb einer 40-Stunden-Woche. In anderen EU-Ländern beträgt sie indes 39,8 Stunden, außerhalb der EU immerhin 40,2. Am längsten wird in Unternehmensberatungen (43,4 Wochenstunden) sowie in der Hotellerie und Gastronomie (42,9) gearbeitet. Kurzarbeiter unter den Praktikanten sind jene im Finanzsektor (36,2). Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es sich hierbei um eines der Top-3-Berufsfelder Bezahlung handelt.

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