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Hannover Messe 2017

Das sind die Highlights der Industrial Supply

| Redakteur: Katharina Juschkat

Datenbrillen, smarte Kofferanhänger und digitale Zwillinge: Eine unabhängige Jury hat die Highlights der Industrial Supply gekürt, damit sich Besucher besser zurecht finden können.

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Die Industrial Supply ist ein wichtiger Bestandteil der Hannover Messe.
Die Industrial Supply ist ein wichtiger Bestandteil der Hannover Messe.
(Bild: Hannover Messe)

Die Industrial Supply ist ein großer Bestandteil der Hannover Messe, die vom 24. April bis 28. April stattfindet, und zeigt Zulieferlösungen für die Industrie. Dabei reicht das Spektrum von Leichtbau bis zu smarten Materialien. Mit insgesamt 1700 Ausstellern ist die Ausstellung auf die Hallen 4, 5 und 6 verteilt. Damit sich Besucher besser orientieren können, hat eine unabhängige Jury jetzt die zehn Highlights der Ausstellung gekürt. Dabei orientierte sich die Jury an dem Innovationsgrad, der Wirtschaftlichkeit sowie der Umweltverträglichkeit der Produkte und Lösungen.

Das sind die zehn Highlights der Experten in alphabetischer Reihenfolge:

Trommel-Strahlanlage der Agtos GmbH

Technologischer Innovationsgrad: Mit der Entwicklung der Trommel-Strahlanlage hat das Unternehmen auf die zunehmenden Anforderungen beim Strahlen von filigranen Bauteilen reagiert. Mit der Anlage soll es möglich sein, unterschiedliche Aspekte wie Robustheit, Prozessüberwachung und geringer Verschleiß der Anlage zusammenzubringen.

Wirtschaftlichkeit: Das System verfügt über einen verringerten Teileausschuss. Die Anlage kann in vollautomatische Fertigungslinien integriert werden und soll bei entsprechenden Werkstücken einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.

Umwelt und Gesellschaft: Durch die Verwendung moderner Antriebs- und Filtertechnik ist die Anlage energiesparend.

Halle 6, Stand D18

Überwachungssystem Multiprotect der Contitech AG

Technologischer Innovationsgrad: Das Überwachungssystem erkennt frühzeitig Schäden an Fördergurten. Dabei verbindet es hohe Nachweissicherheit mit einer einfach nutzbaren Bedienoberfläche.

Wirtschaftlichkeit: Das System erhöht die Anlagenverfügbarkeit und reduziert die Unfallgefahr. Die vorausschauende Instandhaltung reduziert Zeit-, Personal- und Kostenaufwand.

Umwelt und Gesellschaft: Das System ersetzt röntgenographische Verfahren, was den Arbeitsschutz verbessern soll. Außerdem schließt es durch die vorsorgliche Überwachung die Verletzungsgefahr durch Gurtreißer aus.

Halle 6, Stand F18

Sitzbank Fuego der Esterer Gießerei GmbH

Technologischer Innovationsgrad: Die Sitzbank Fuego verbindet unterschiedliche Werkstoffe. Im Vordergrund des Designobjektes stehen die Materialien und deren Verarbeitung. Die dünnwandigen Strukturen stellen in der Gießtechnik eine hohe Herausforderung dar.

Wirtschaftlichkeit: Die Wirtschaftlichkeit steht bei der Bank nicht im Fokus, sondern soll ein Nischenprodukt für den Designmarkt sein.

Umwelt und Gesellschaft: Fuego ist laut Hersteller ein langlebiges Produkt, was mit Blick auf die Nachhaltigkeit von der Jury positiv bewertet wurde.

Halle 5, Stand B18

Digital Twin der Feinguss Blank GmbH

Technologischer Innovationsgrad: Der digitale Zwilling, oder Digital Twin, von Feinguss kombiniert die Simulationen mit der Nachbildung einzelner Fertigungsstufen durch 3D-Druckverfahren.

Wirtschaftlichkeit: Im Entwicklungsprozess von Feingussbauteilen können Anwender laut Hersteller Material- und Entwicklungskosten einsparen. Zudem kann man frühzeitig errechnen, ob der Serienprozess wirtschaftlich ist.

Umwelt und Gesellschaft: Mithilfe der Simulation können Ressourcen eingespart werden, da Musterfertigungen weitestgehend entfallen.

Halle 5, Stand B35

Ergänzendes zum Thema
Das ist die unabhängige Fachjury:
  • Prof. Bernd-Arno Behrens, Leiter des Instituts für Umformtechnik und Umformmaschinen, IFUM – Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Kirsten Bobzin, Institut für Oberflächentechnik im Maschinenbau der RWTH Aachen
  • Prof. Hans Jürgen Maier, Direktor des Instituts für Werkstoffkunde IW – Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Gerson Meschut, Leiter des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik der Universität Paderborn
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