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Lichtvorhang Das Muting neu erfunden

Redakteur: Jan Vollmuth

Smart Process controlled Gating heißt ein neues Verfahren von Leuze Electronic für seine Sicherheits-Lichtvorhänge, womit Muting-Prozesse günstiger, einfacher und sicherer wird.

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Prozessgesteuerte Zugangssicherung ohne Muting-Sensoren in der Intralogistik.
Prozessgesteuerte Zugangssicherung ohne Muting-Sensoren in der Intralogistik.
(Bild: Leuze)

Bislang waren für Muting-Anwendungen in der Förder-Lagertechnik, vor allem in der Automobil- und Verpackungsindustrie, sogenannte Muting-Sensoren erforderlich, die die Annäherung von Fördergut an das Schutzfeld eindeutig erkennen, damit dieses zur Durchfahrt zum richtigen Zeitpunkt bestimmungemäß überbrückt werden kann.

Erhöhte Verfügbarkeit der Sicherheitseinrichtung

Jetzt hat Leuze Electronic auf Basis seiner Sicherheits-Lichtvorhänge MLC ein Verfahren entwickelt, mit dem der Errichter solcher Muting-Lösungen auf die signalgebenden Sensoren verzichten kann. Somit können die Fördersysteme viel kompakter ausgeführt werden. Es entfällt die Gefahr von Dejustage oder Beschädigung, und es gibt keinen Aufwand mehr für Wartung und Instandhaltung dieser Sensoren. Zudem reduzieren sich die Anschaffungskosten, der Verdrahtungsaufwand und die Manipulationsgefahr. In der Summe erhöht das sog. Smart Process controlled Gating (SPG) in bestimmten Applikationen damit die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung.

Die Lichtvorhänge der Baureihe MLC von Leuze Electronic, die SPG unterstützen, sind auch im Tiefkühlbereich bis -30°C einsetzbar. Beim SPG kommt das erste Muting-Signal von der Prozesssteuerung (SPS), während das zweite Muting-Signal durch das Schutzfeld selbst erzeugt wird. Die Voraussetzung für Smart Process controlled Gating ist eine genaue Prozesskenntnis, damit die nötigen SPS-Steuersignale im erwarteten Zeitfenster zur Verfügung gestellt werden. (jv)

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