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Das Auto der Zukunft

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Zustand der Straßen aus Sensordaten erkennbar

Die Forscher sehen das Auto auch als brach liegende Wissensressource. Daher sollen in der Zukunft detaillierte Informationen über den Zustand der Straßen aus den Sensordaten der Autos ablesbar sein: Der aktuelle Reibwert der Fahrbahnoberfläche kann ermittelt werden, die gesammelten Beschleunigungs- und Neigungsinformationen, Verbrauchswerte und vieles mehr bis hin zum Stresslevel des Fahrers sind wertvolle Daten, aus denen nicht nur detailliertes Kartenmaterial zum Beispiel für Navigationsgeräte erzeugt werden könnte. Auch zentrale Dienste, wie beispielsweise der Wetterdienst, könnten auf Millionen von Autosensoren zugreifen, um lokale Lücken in der Infrastruktur zu schließen.

Neue Industriezweige schaffen

Die geplante Initiative hat das Ziel, auf mittlere Sicht gänzlich neue Industriezweige zu schaffen und damit speziell für das Saarland eine nachhaltige Mittelstandsförderung zu erreichen. Getragen wird das Konzept von den Vertretern des „Informatikland Saarland“: Prof. Wolfgang Wahlster, Leiter des DFKI, Prof. Phillipp Slusallek, Leiter des Kompetenzzentrums Informatik und Co-Leiter des Intel Visual Computing Institute, Prof. Horst Wieker von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Prof. Frank Mücklich, Institutsleiter des Material Engineering Center Saarland (MECS) und Inhaber des Lehrstuhls für Funktionswerkstoffe an der Universität des Saarlandes, Dr. Bernd Valeske, Leiter des Innovations- und Entwicklungszentrum Automative Quality Saar (AQS), sowie Prof. Christian Boller, Inhaber des Lehrstuhls für zerstörungsfreie Prüfverfahren und Qualitätssicherung und Leiter des Fraunhofer Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP).

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