Sensor

Das Auto der Zukunft

18.08.2009 | Redakteur: Juliana Schulze

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist fasziniert von DFKI Twitter4Car. Bild: DFKI
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist fasziniert von DFKI Twitter4Car. Bild: DFKI

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Die saarländischen Aussteller der Netzwerkinitiative „Automotive Saarland“ präsentierten in der Congresshalle Saarbrücken beim Wirtschaftsforum der CDU-Fraktion wie ressourcen- und umweltschonend das Auto der Zukunft ist.

Sicherer, sparsamer, sauberer - so soll es sein, das Auto der Zukunft. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) präsentierte Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, der beim Wirtschaftsforum der CDU-Fraktion im Landtag des Saarlands zu Besuch war, multimediale Anwendungen im zukunftsnahen Auto Twitter4Car. So demonstriert Twitter4Car am Beispiel des Mikrobloggigng-Dienstes Twitter, wie die multimodale Interaktion mit internetbasierten Diensten im Fahrzeug der Zukunft aussehen kann. Neben Sprachsteuerung und Tuochscreen kann man das System auch mit Blicken steuern. Beliebige „Tweets“ (Nachrichten) können per Sprache eingegeben werden, und eventuell auftretende Erkennungsfehler können durch einen kurzen Blick auf den Bildschirm korrigiert werden.

MP3-Player mit Sprache bedienen

Das multimodale Interaktionssystem BabbleTunes des DFKI-Spin-Offs SemVox ermöglicht eine intuitive Bedienung von MP3-Playern im Fahrzeug durch Sprache. Das Besondere dabei ist, dass der Nutzer nicht nur per Sprache auf seine gesamte Musiksammlung Zugriff hat, sondern dass er sämtliche Funktionen eines MP3-Players auf Zuruf bedienen kann.

Eckpunktepapier zum Thema Ressource Auto übergeben

In der Zukunftswerkstatt Ressource Auto soll die Idee, die Gesamtheit der Automobile als Ressource zu betrachten, entsprechend vorangebracht werden. Hochrangige Vertreter der saarländischen Forschung aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Materialforschung übergaben Minister zu Guttenberg ein Eckpunktepapier zum Thema Ressource Auto. Darin skizzierten sie aus einer neuen und zeitgemäßen Perspektive, wie Autos von Ressourcennehmern zu wichtigen Ressourcengebern werden. So können sie elektrische Energie sammeln und speichern, indem sie mit ihrer hochentwickelten technischen Ausstattung als Stromerzeuger dienen und selbst Strom ins Netz einspeisen.

Einsatz von leichteren Konstruktionen wird möglich

Smarte Materialien und intelligente Sensornetzwerke, sozusagen das Nervensystem des Autos, überwachen die Fahrzeugkomponenten auch in Extremsituationen präzise und ermöglichen es, leichtere und beständigere Konstruktionen einzusetzen. Durch eine systematische und intelligente Verwertung von Fahrzeugen können am Ende ihrer Nutzungsdauer wertvolle Materialien dem Werkstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Die Autos können auch als Netzwerkknoten für die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen (Car2Car) dienen sowie in strukturschwächeren Regionen die Internetanbindung verbessern.

Teil 2: Wie Sensordaten den Straßenzustand ablesen

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