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Digitaler Maschinenbau Darum darf man die Digitalisierung nicht verpassen

| Aktualisiert am 07.12.2020

Es ist wichtiger denn je, sich als Unternehmen im Maschinenbau mit den zahlreichen Facetten der Digitalisierung zu beschäftigen.

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Eine zeitnahe Auseinandersetzung mit digitalen Tools und Geschäftsmodellen ist entscheidend, um sich für die Zukunft aufzustellen.
Eine zeitnahe Auseinandersetzung mit digitalen Tools und Geschäftsmodellen ist entscheidend, um sich für die Zukunft aufzustellen.
(Bild: Unsplash)

Auch wenn sich die Rahmenbedingungen nicht direkt vergleichen lassen: Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit den Status quo nicht hinterfragt und daher die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Als wohl bekanntestes und symbolträchtigstes Beispiel gilt hier der Kamerahersteller Kodak. Dessen Mitarbeiter Steven J. Sasson erfand schon im Jahre 1975 (!) eine tragbare Digitalkamera. Doch die bahnbrechende Innovation kam nicht auf den Markt, weil das Geschäft mit analogen Kameras nicht gefährdet werden sollte. 20 Jahre später, als man doch auf die Digitalsparte setzen wollte, war der Wettbewerb schon weiter. Heute schrumpfen solche Zeiträume auf ein Minimum zusammen. Im Folgenden möchten wir daher aufzeigen, warum Unternehmen im Maschinenbau gerade jetzt handeln sollten.

In der Studie „Wie digital ist der Maschinenbau 2020?“ erfahren Sie, wie sich die Digitalisierung im deutschen Maschinenbau bislang entwickelt hat – und wohin er sich entwickelt. Daneben bietet die kostenfreie Studie aufschlussreiche Vergleiche mit weiteren europäischen Ländern:

Digitalisierung verpassen? Die Zukunft ist digital

Verkürzt gesagt, ist es der entscheidende Vorteil der Digitalisierung, dass Daten ohne Verzögerung und in großer Menge zur Verfügung stehen. Somit können Information mühelos digital erfasst, bereitgestellt und ausgetauscht werden. Für den Maschinenbau ergeben sich dadurch direkte Vorteile in Sachen Konstruktion. Zugleich steigen jedoch auch die Kundenanforderungen hinsichtlich der Durchlaufzeiten und technischen Ausstattung. Wer hier entsprechend die Digitalisierung verpasst, hat gegenüber dem Wettbewerb schnell das Nachsehen. Zudem ist der für die Digitalisierung grundlegende Vernetzungsaspekt auch die Basis für digitale Geschäftsmodelle im Maschinenbau. Diese lösen sich häufig von herkömmlichen Ertragsmodellen und setzen stattdessen auf die innovativen Konzepte der Plattform-Ökonomie. In diesem Rahmen sind auch Kooperationen von größeren Unternehmen mit agilen Start-ups oder die Gründung eigener Corporate-Start-ups nicht selten. Für welchen konkreten Weg man sich auch entscheidet: Das Risiko, die Digitalisierung zu verpassen, sollte man auf keinen Fall eingehen. Kleine Pilotprojekte zum Ausprobieren von neuen Online Tools oder eigenen Konzepten sind überschaubar und risikoarm.

Auch der Arbeitsmarkt spielt eine Rolle: Eine Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) besagt, dass bis zum Jahr 2029 ungefähr 700.000 Ingenieure in den Ruhestand gehen. Die jungen Arbeitnehmer, die auf sie folgen, werden durch eine deutlich veränderte Bildungslandschaft geprägt sein. Auch wenn hier noch Luft nach oben ist: Digitalisierung nimmt in Schule, Ausbildung und Hochschule immer mehr Raum ein. Folglich haben junge Arbeitnehmer hohe Anforderungen an Unternehmen. Diese dürfen die Digitalisierung also auch nicht verpassen, damit sie weiterhin als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden. Die Attraktivität einer unternehmensinternen Weiterbildungskultur ist hier ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Corona beschleunigt die Entwicklung zusätzlich

Die ohnehin rasant fortschreitende Entwicklung der Digitalisierung wurde durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich beschleunigt. Während Homeoffice zuvor oft nur eine Option war, ist es inzwischen längst omnipräsent. Videomeetings sind längst eine fast ebenbürtige Alternative zu Veranstaltungen vor Ort. Auch Webinare zur Weiterbildung sind sehr populär. Auf diese Weise haben Kontaktbeschränkungen auf exemplarische Weise demonstriert, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, jetzt zu reagieren. Gleichzeitig sollte hier mit Bedacht vorgegangen werden. Eine Blaupause für eine erfolgreiche Digitalisierung gibt es natürlich nicht. Dafür ist jede Sparte und natürlich jedes Unternehmen zu unterschiedlich. Doch es gibt bewährte Herangehensweisen, die gut als Orientierung dienen können.

In einem speziellen Whitepaper bietet item Maschinenbauern eine kompakte Einführung in die Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen. Bilden Sie sich weiter und lassen Sie sich inspirieren:

Vorteile von Digital Engineering

Dabei ist jedoch die Unterscheidung zwischen den beiden Arten von Digitalisierung wichtig: Zum einen kann damit die Digitalisierung vorhandener Prozesse innerhalb eines Unternehmens gemeint sein, zum anderen die Optimierung oder Änderung des Geschäftsmodells. Eine Verbesserung interner Prozesse kann natürlich leichter angegangen werden und empfiehlt sich daher zu Beginn. Durch den Einsatz digitaler Infrastrukturen und Tools lassen sich deutliche Effizienzgewinne erzielen. So etwa im Bereich Konstruktion via Digital Engineering: Die Nutzung des item Engineeringtools etwa ermöglicht es, Standardaufgaben deutlich schneller und einfacher umsetzen. Die eigentlichen Konstrukteure können dann Projekte von besonderer Komplexität bearbeiten, während sich andere Mitarbeiter um einfachere Standardaufgaben kümmern. Zudem ist es auch denkbar, Vertriebler entsprechend zu schulen, sodass sie in der Lage sind, in Kundengesprächen Projekte schon konkret zu skizzieren.

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