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Autodesk auf der Hannover Messe 2016 Computer wird Partner des Designers

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Autodesk gibt auf der diesjährigen Hannover Messe seinen Ausblick auf die Zukunft der Produktion. Als Beispiel für generatives Design präsentiert der Softwareanbieter eine Kooperation mit Airbus. Welches Potenzial moderne Design- und Produktionsmethoden in der Medizintechnik entfalten können, wird in einem Projekt mit der Paracycling-Weltmeisterin Denise Schindler deutlich.

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Autodesk gibt auf der diesjährigen Hannover Messe seinen Ausblick auf die Zukunft der Produktion. Als Beispiel für generatives Design präsentiert der Softwareanbieter eine Kooperation mit Airbus.
Autodesk gibt auf der diesjährigen Hannover Messe seinen Ausblick auf die Zukunft der Produktion. Als Beispiel für generatives Design präsentiert der Softwareanbieter eine Kooperation mit Airbus.
(Bild: Airbus)

Bei dem in Zusammenarbeit mit Airbus entstandenen Bauteil, einer „bionischen Trennwand“, handelt es sich um eine Kabinenkomponente, welche die Passagierkabine von der Bordküche trennt und die Klappsitze für die Flugbegleiter hält. Sie feiert in Hannover ihre Europapremiere. Erstellt wurde das Design mit Hilfe spezifischer Algorithmen, welche Zellstrukturen und Knochenwachstum nachbilden. Das Resultat wurde dann aus dem Material Scalmalloy, eine Legierung aus Aluminium, Magnesium und Scandium, entwickelt und mit additiven Fertigungsverfahren produziert.

Design- und Produktionsmethoden der Zukunft

Dieses Beispiel gibt einen Ausblick auf Design- und Produktionsmethoden der Zukunft: Der Computer wird hier ein Partner des Designers. Das fertige Produkt ist leichter und gleichzeitig stabiler als vergleichbare Teile, allerdings stoßen bei der Herstellung traditionelle Verfahren an ihre Grenzen. Mit den Möglichkeiten des industriellen 3D-Drucks wird die Herstellung dieser fortschrittlichen Teile jedoch möglich.

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Paracycling-Weltmeisterin präsentiert ihre Hochleistungsprothese

Die Zusammenarbeit mit der Paralympics-Medaillenhoffnung Denise Schindler zeigt auf, wie die Medizintechnik von innovativen Design- und Produktionsmethoden profitieren kann. Gemeinsam mit Autodesk hat Denise Schindler im vergangenen Jahr eine individuelle Hochleistungsprothese für die Paralympics in Rio gestaltet, entwickelt und in einem additiven Fertigungsverfahren hergestellt. Das wettkampfbereite Modell zeigt Denise Schindler in Hannover erstmals der Öffentlichkeit. (mz)

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