Verbundwerkstoffe Composites Europe mit neuen Sonderflächen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Vom 7. bis 9. Oktober zeigt die Fachmesse Composites Europe in Düsseldorf die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe. Auf neuen Sonderflächen wird ein Blick in die Zukunft gewagt.

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Auf der Product Demonstration Area 2013
Auf der Product Demonstration Area 2013
(Bild: Reed Exhibition)

440 Aussteller aus 25 Nationen – darunter viele internationale Keyplayer – werden zur neunten Auflage der Composites Europe erwartet, um neue Leichtbaukonzepte, Materialien und die modernste Produktions- und Automatisierungslösungen zu präsentieren. Insgesamt werden 10.000 Leichtbauexperten aus dem Automobilbau, der Luftfahrt, dem Maschinenbau, dem Bootsbau, der Windenergie und dem Bausektor auf dem Düsseldorfer Messegelände erwartet, jeder Dritte von ihnen aus dem Ausland. Nicht ohne Grund: Die Composites Europe ist für die internationale Branche die wichtigste Veranstaltung auf dem deutschen Markt - dem größten Composites-Markt in Europa. Wie wichtig die Messe inzwischen für die internationale Verbundwerkstoff-Industrie geworden ist, zeigen auch die gut gebuchten Länderpavillons aus Italien, den Niederlanden, den USA, Russland, China und Ungarn.

Großserientaugliche Fertigungsprozesse im Fokus von Messe und Foren

Die größte Herausforderung für die Industrie bleibt die Entwicklung und Optimierung großserientauglicher Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen. Auf der Composites Europe zeigt die Industrie die passenden Produktions- und Verarbeitungsprozesse, Material-Innovationen und aktuelle Leichtbau-Projekte. Neue Ideen präsentiert die Messe zudem im Composites-Forum, auf ihren Sonderflächen wie der Product Demonstration Area, der neuen “Industry meets Science“ oder dem „Bio-based Pavilion“.

Composites Forum zeigt Innovationen aus der Praxis

Mit dem internationalen Composites Forum bietet die Messe ein spannendes Vortragsprogramm, das vom VDMA Forum Composite Technology und seinen Mitgliedsunternehmen, dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) und weiteren Austellern gestaltet wird. Ein Schwerpunkt wird die Produktionstechnik in der Composite-Fertigung sein. Die VDMA-Mitgliedsfirmen referieren u.a. über die Automatisierung von Logistikabläufen, die Preform-Produktion, wirtschaftliche Herstellung thermoplastischer Strukturbauteile und Verbindungstechniken für die Großserie. Der Besuch des Forums ist für Messebesucher kostenlos.

“Industry meets Science“ ergänzt Product Demonstration Area (PDA)

Mit der neuen Sonderfläche „Industry meets Science“ macht die COMPOSITES EUROPE aktuelle Entwicklungen und Highlights aus den Bereichen Prozesstechnik, Auslegung und Qualitätssicherung be-“greifbar“. Realisiert wird die Sonderfläche vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen und weiteren Partner-Instituten. Im Mittelpunkt stehen klassische duroplastische Werkstoffe, thermoplastische Composites und auch innovative Matrices wie Polyurethane und in-situ polymerisierende Thermoplaste. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl an Demonstrationsbauteilen und Führungen zu ausgewählten Highlights. Mit ihrem Angebot ergänzt die Sonderfläche „Industry meets Science“ die Product Demonstration Area (PDA).

Anfassen erwünscht: Auf der Product Demonstration Area, dem Besucher-Highlight jeder Composites Europe, versammelt die Messe neue Hightech-Produkte und macht in Live-Vorführungen die Entstehung von Composites-Bauteilen erlebbar. Zu den Ausstellern gehören die Euro-RTM-Group, Büfa, RH Schneidtechnik, 3D Core und die TU Dresden.

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