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CFK CFK-Bauteile präzise mit dem Laser bohren

| Redakteur: Dorothee Quitter

Steigende Stückzahlen bei den Flugzeugherstellern sowie die hohe Anzahl an Bohrungen für Niet- und Schraubverbindungen erfordern zuverlässige, schnelle und kostengünstige Prozesse für das Bohren von CFK. Hier bietet sich das Laserstrahlbohren als Alternative zu Hartmetallbohrern an.

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Laserbohrungen in einem Flugzeugbauteil aus CFK.
Laserbohrungen in einem Flugzeugbauteil aus CFK.
(Bild: LZH)

Im Projekt „Laserstrahlbohren von Kompositwerkstoffen für Luftfahrtanwendungen“ konzentrieren sich die Projektpartner Invent, KMS Technology Center,Trumpf Laser und Premium Aerotec auf die Entwicklung angepasster Bearbeitungsstrategien unter Verwendung einer neuen hochgepulsten Laserstrahlquelle. Um den Prozess industrietauglich zu gestalten, soll den Anwendern schließlich auch eine maßgeschneiderte System-, Handhabungs- und Überwachungstechnik zur Verfügung stehen. Daher entwickeln die Partner automatisierte Spann- und Positioniersysteme, in die unter anderem eine Schwingungserkennung und –dämpfung integriert wird. Anders als bei vielen konventionellen Trennverfahren kann hier eine einzige Spannvorrichtung für alle Bauteilvarianten eingesetzt werden. Um einen ganzheitlichen Gesamtprozess zu erreichen, werden zudem die Zu- und Abfuhr von Prozessgasen und Emissionen sowie die Kühlung der Werkstücke optimiert. Untersuchungen und Werkstoffprüfungen mit dem Ziel, die thermische Belastung von lasergebohrten CFK-Bauteilen zu minimieren und gleichzeitig mittels maßgeschneiderter Prozessführung die Effizienz zu steigern, bilden die Arbeitsschwerpunkte der LZH-Experten aus der Gruppe Verbundwerkstoffe in der Abteilung Produktions- und Systemtechnik. (qui)

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