CAD-Software CAMWorks 2013 automatisiert die NC-Programmierung

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Geovision hat die Version 2013 von CAMWorks, dem ersten für SolidWorks zertifizierten CAM-System auf dem Markt, herausgebracht.

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Neue HSC-Strategien für materialintensive Bearbeitungen bietet CAMWorks 2013.
Neue HSC-Strategien für materialintensive Bearbeitungen bietet CAMWorks 2013.
(Bild: Geovision)

In CAMWorks 2013 verarbeitet eine neue Maschinensimulation auch NC-Sätze und die Wissensdatenbank und VoluMill für die HSC-Bearbeitung wurden erweitert. Ein neuer Synchronisations-Manager vereinfacht die Programmierung komplexer Dreh-Fräszentren. Die Automatisierung der NC-Programmerstellung beginnt bei CAMWorks mit der Automatischen Feature-Erkennung (AFR), die an 3D-Modellen selbsttätig prismatische Geometrien auffindet. In Verbindung mit der Technologiedatenbank gelingt nun der Einstieg in die wissensbasierte Erzeugung von Bearbeitungsabläufen. Für die erkannten Features werden mit einem Minimum an Programmieraufwand Werkzeugwege generiert. Ist ein Feature optimal programmiert, können die Bearbeitungsstrategien abgespeichert und bei der Programmierung anderer Teile wiederverwendet werden. So schrumpfen Programmierstunden auf wenige Minuten zusammen.

Enge Einbettung von CAMWorks in SolidWorks

Durch die enge Einbettung von CAMWorks in das 3D-CAD-System SolidWorks sind die Werkzeugwege nun direkt assoziativ mit dem CAD-Modell verknüpft. Änderungen am Modell wirken sich daher ohne Zutun des Programmierers auf die Werkzeugwege aus und müssen nicht mehr manuell nachgearbeitet werden - die Bearbeitungsabläufe passen sich automatisch an. Bewährte Verfahren lassen sich abspeichern und wiederverwenden. Dies ermöglicht die Automatisierung vollständiger Programmierprozesse, wie auch zahlreiche neue APIs, die zur Steuerung von Systemfunktionen verwendet werden können.

Ein neuer "Synchronisations-Manager" in Version 2013 von CAMWorks vereinfacht NC-Programme für Dreh-Fräszentren zu erstellen. Angetriebene Werkzeuge und die Synchronisation mehrerer Revolver stellen keine Schwierigkeiten mehr dar.

Volumill spart bis zu 80 % Bearbeitungszeit

Die HSC-Option VoluMill sorgt mit effizienten Schruppzyklen im 2D- und 3D-Fräsen für problemfreie Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, zum Beispiel im Werkzeug- und Formenbau. Der Einsatz von Volumill erspart bis zu 80 Prozent einer Bearbeitungszeit und erhöht die Standzeit von Werkzeugen oft auf das Fünffache. (jup)

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