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Entwurf CAD-Software soll kompatibel werden

| Redakteur: Katharina Juschkat

Autodesk und Siemens haben vereinbart, ihre Software kompatibel zu machen. Damit wollen die Unternehmen die Kosten bei Herstellern reduzieren und mögliche Probleme bei der Datenintegrität verringern. Die Vereinbarung soll die Interoperabilität zwischen den firmeneigenen Software-Lösungen deutlich verbessern.

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Autodesk und Siemens wollen ihre CAD-Software kompatibel machen. Anwender sollen damit Kosten und Zeit sparen können.
Autodesk und Siemens wollen ihre CAD-Software kompatibel machen. Anwender sollen damit Kosten und Zeit sparen können.
(Bild:CC0 Public Domain pixabay)

Hersteller stehen unter Druck, hochwertige Produkte immer effizienter, zeitsparender und mit geringerem Kostenaufwand auf den Markt zu bringen. Doch viele Unternehmen arbeiten sowohl intern als auch extern mit unterschiedlichen CAD-Software-Anbietern zusammen. Für Unternehmen ist es eine Herausforderung, dass die Software häufig nicht kompatibel zueinander ist.

Vollständig kompatible Software soll die Produktion verbessern

Die Vereinbarung von Autodesk und Siemens hat es sich zum Ziel gesetzt, unnötige Kosten und Aufwand zu reduzieren, die bei der Unterstützung mehrerer Software-Lösungen entstehen. Deshalb soll die Zusammenarbeit die Produktion verbessern. Laut den Bedingungen des Abkommens werden beide Unternehmen ihre Toolkit-Technology und die End-User-Software-Anwendungen teilen, um vollständig kompatible Produkte zu entwickeln.

„Die Kompatibilität unserer Software-Lösungen ist eine große Herausforderung für unsere Kunden in der Fertigungsindustrie. Aus diesem Grund will Autodesk ein offenes Arbeitsumfeld innerhalb der technologischen Plattformen schaffen”, sagt Lisa Campbell, Vice President of Manufacturing Strategy and Marketing bei Autodesk. „Wir verstehen, dass Anwender verschiedene Software-Produkte für ihre Arbeit benutzen. Deshalb möchten wir unsre Software flexibler machen.“

Dr. Stefan Jockusch, Vice President, Strategy, Siemens PLM Software, sagt: „Die Inkompatibilität zwischen den unterschiedlichen CAD-Systemen ist seit langer Zeit ein Problem, das die Fertigungsindustrie betrifft und sich negativ auf die Kosten von beispielsweise Autos, Flugzeugen oder Smartphones auswirkt.“ Siemens sei sehr engagiert, die Probleme mittels einer Auswahl an offenen Software-Lösungen zu mindern und die gegenseitige Benutzbarkeit zu verbessern. „Diese Partnerschaft ist wichtig, um diese Offenheit und Interoperabilität voranzutreiben und damit die Kosten für die globale Fertigungsindustrie zu reduzieren.“ (kj)

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