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3D-CAD-Software

Die fünf besten Funktionen von Solid Edge ST 7 für den Konstrukteur

| Autor/ Redakteur: Monika Zwettler / Monika Zwettler

Solid Edge ST7 beschleunigt die Produktkonstruktion und vereinfacht die Konstruktionsdatenverwaltung. Zudem machen neue Apps dem Konstrukteur das Leben leichter.

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Key-Shot sorgt für photorealistische Bilder.
Key-Shot sorgt für photorealistische Bilder.
(Bild: Siemens PLM)

Siemens PLM Software hat das aktuelle Release von Solid Edge vorgestellt: In der siebten Auflage mit Synchronous Technology besticht die 3D-CAD-Software durch gesteigerte Produktivität und Effizienz. „Insgesamt sorgt Solid Edge ST7 für ein wesentlich besseres Anwendererlebnis. Die aktuellen Verbesserungen stellen eine viel schnellere und leichtere Lernkurve für Einsteiger sicher. Erfahrene Nutzer profitieren von höherer Effizienz. Im Ergebnis wird dadurch die Produktkonstruktion erheblich schneller“, fasst Werner Küntzler, Channel Marketing Director bei Siemens PLM Software, zusammen. In der aktuellen Version wurden wieder zahlreiche Verbesserungen und Neuheiten, auf Kundenwünschen basierend, umgesetzt.

konstruktionspraxis hat bei Herrn Küntzler nach den Top 5 der neuen Funktionen für den Konstrukteur gefragt:

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  • Blechkonstruktion: Neue Funktionen in Solid Edge ST7 ermöglichen es, Blechteile direkt aus 3D-Modellen abzuleiten. Das vereinfacht die Prozesse und eliminiert Fehlerquellen. Außerdem ist es jetzt möglich, bei Form-, Press- und Prägeteilen eine abgewickelte Platine von jedem 3D-Modell zu erstellen. Die Formbarkeit unterschiedlicher Materialien wird beurteilt und die Größe der Platine berechnet.
  • 3D-Skizzen: Die Funktion in der Teile-, Baugruppen- und Blech-Umgebung beschleunigt viele Modellierungsszenarien, etwa durch die schnelle Definition von 3D-Pfaden für geführte Ausprägungen. Außerdem kann die Funktion zur Modellierung von Rohren und Kabeln genutzt werden, die in mehreren Ebenen gebogen sind, sowie in der Baugruppenumgebung zur Definition exakter Pfade für Rohre, Kabel und Leitungen.
  • Bedienung: Die Bedienoberfläche der Software wurde überarbeitet und um Lernhilfen erweitert. Solid Edge bietet dadurch die bisher intuitivste Konstruktionsumgebung.
  • Baugruppen: Die Konstruktion von Baugruppen ist darüber hinaus einfacher, schneller und flexibler geworden. Ein Beispiel: Der Befehl „Komponente duplizieren" beschleunigt die Baugruppenkonstruktion, wenn Komponenten in vielen Positionen und Ausrichtungen dupliziert werden müssen.
  • Visualisierung: Die neuen Rendering-Funktionen auf Basis der Key-Shot-Technologie von Luxion sind ein großer Fortschritt. Die Verarbeitung erfolgt zeitgleich mit der Modellierung, das Rendering kann also bereits während der Konstruktion durchgeführt werden. Jegliche Änderungen am Modell werden mit Hilfe von „Live Link“ automatisch auf das gerenderte Bild übertragen, ohne dass Materialien erneut zugewiesen, Animationen neu eingerichtet oder Einstellungen neu vorgenommen werden müssen. Diese neuen Funktionen sorgen insgesamt für eine deutlich bessere Bildqualität.

Apps erleichtern die tägliche Arbeit

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Solid Edge ST7 hat Siemens PLM Software auch sein Portfolio an selbst entwickelten Apps und Anwendungen von Drittanbietern erweitert, die dem Konstrukteur das Leben leichter machen. Dazu zählen Anwendungen, die die Kollaboration vereinfachen wie CAM-Works for SE: Die App ermöglicht es, viele Prozesse bei der Fertigung zu automatisieren. „Das beschleunigt viele Abläufe und schließt Fehlerquellen aus“, erläutert Küntzler. „Eine andere App ist Part-Solutions von Cadenas: Die Anwendung bietet Zugriff auf eine große Zahl an Standard- und Katalogteilen, die direkt in Solid Edge übernommen werden können. Dazu trägt auch die große Community bei, die Teile bereitstellt. Eigene Teile lassen sich über Part-Solutions ebenfalls weitergeben.“ Zudem ermögliche die Verfügbarkeit für zahlreiche mobile Endgeräte, wie zum Beispiel das Surface Pro von Microsoft, ein noch flexibleres Arbeiten mit den Apps.

Verbessertes Datenmanagement

Auch im Bereich der Konstruktionsdatenverwaltung bietet die Software erweiterte Funktionen. „Wir haben den visuellen Ansatz der Konstruktionsdatenverwaltung von Solid Edge for Share Point verbessert. Das umfasst unter anderem die Möglichkeit, mehrere Vorschau- oder Eigenschaftskarten gleichzeitig anzuzeigen, sowie das Anzeigen mehrerer Kontrollinformationen im Web-Client. Die Unterstützung von Wertelisten-Attributen wurde ebenfalls verbessert, indem mehrere Werte sowohl ausgewählt als auch für die Suche verwendet werden können“, erläutert Küntzler. Eine neue Workflow-Ansicht vereint alle Interaktionen für Anwender an einem Ort. Workflows lassen sich so einfacher erstellen. Beim Start eines Workflows können einzelne Teammitglieder für die Prüfung und Genehmigung ausgewählt werden.

Mietlizenzen erhöhen die Flexibilität

Mit der Veröffentlichung von Solid Edge ST7 sind monatliche Mietlizenzen für Solid Edge und Femap nun auch in Deutschland verfügbar. „Dadurch können Anwender noch flexibler auf die Konstruktionssoftware zugreifen. Startups beispielsweise können hohe Anschaffungskosten vermeiden und mit kalkulierbaren Kosten ihr Geschäft zum Laufen bringen. Solid Edge-Kunden haben durch die Abonnements eine einfache Möglichkeit, Nachfragespitzen bei den Konstruktionsressourcen zu bewältigen“, so Küntzler. Der Online-Verkauf ist bereits gestartet, das Abonnement ist verfügbar. Weitere Informationen zu den Abonnements finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

kurzlink.de/siemens/subscription.

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