Desktopvirtualisierung CAD-Anwendungen im mobilen Zugriff

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Fritz & Macziol adressiert mit seiner neuen Citrix HDX-3D-Demoumgebung die speziellen Anforderungen von Power-Usern, die grafikintensive 3D-Anwendungen bislang auf Hochleistungs-Desktops nutzen und den Zugriff darauf flexibler gestalten wollen.

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CAD-Konstrukteure und Ingenieure nun auch an Standardrechnern und über mobile Endgeräte von den Vorteilen, die sich aus dem Einsatz des Citrix HDX-Protokolls in Verbindung mit einer Desktopvirtualisierung ergeben.
CAD-Konstrukteure und Ingenieure nun auch an Standardrechnern und über mobile Endgeräte von den Vorteilen, die sich aus dem Einsatz des Citrix HDX-Protokolls in Verbindung mit einer Desktopvirtualisierung ergeben.
(Bild: © ty - Fotolia)

CAD-Konstrukteure, Ingenieure, Planer, Architekten oder Grafikdesigner profitieren damit nun auch an Standardrechnern und über mobile Endgeräte sowie im WAN von den Vorteilen, die sich aus dem Einsatz des Citrix HDX-Protokolls in Verbindung mit einer Desktopvirtualisierung ergeben.

Auf Standardrechnern, Tablets und Notebooks

Zur Verdeutlichung der Leistungsfähigkeit bieten die F&M-„Citrixperten“ Interessenten an, die Demoumgebung im Rechenzentrum im Ulm mit eigenen Daten bzw. der im Unternehmen eingesetzten Software zu testen. Besonders interessant dabei ist die „on any Device“-Möglichkeit. Denn Citrix HDX-3D stellt nicht nur die für CAD-Anwendungen, Grafikdesign, Videoschnitt sowie medizinische Bildverarbeitung und Geoinformationssysteme nötige Leistung skalierbar bereit, sondern gestattet darüber hinaus den Zugriff über Standardrechner, Tablets und Notebooks. Dadurch wird bereits mit LTE oder im WLAN ein flüssiges Arbeiten möglich. Aufwändige und teure Grafik-Workstations im Rechenzentrum und beim Client werden nicht mehr benötigt.

Virtualisierte Prozessoren eignen sich auch für Office-Anwendungen

In vielen Unternehmen beschränkt sich die Bandbreite an grafikintensiven Anwendungen nicht mehr nur auf spezielle CAD-Software wie Catia, Autodesk, Solidworks und Siemens NX. Auch Office-Software wie Adobe, CorelDraw und Microsoft Office PowerPoint stellt zunehmend höhere Ansprüche an die Grafikleistung. Während bislang dafür separate Rechner angeschafft bzw. aufgerüstet werden mussten, können Unternehmen mit Citrix Xen Desktop HDX 3D Pro die Leistung virtualisierter Grafikprozessoren nutzen.

Software unterstützt 3D-Eingabegeräte

Der Hauptvorteil dabei liegt in der möglichen Skalierung, da je nach Art der verwendeten NVIDIA-Grafikkarte bis zu acht Anwender pro Grafikprozessor (GPU) gleichzeitig damit arbeiten können. Den dafür nötigen „NVIDIA Grid vGPU Manager“ gibt es bislang nur für Citrix XenServer. Die Anwender müssen dabei keine Einbußen in der Bedienbarkeit hinnehmen, da spezielle 3D-Eingabegeräte wie 3D-Motion-Controller und -Mäuse unterstützt werden. (mz)

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