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Wärmemanagement

Bionischer Bio-Ventilator von Ziehl-Abegg mit Umwelttechnikpreis aus

| Redakteur: Sandra Häuslein

Umweltminister Franz Untersteller hat den Umwelttechnikpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. Gewürdigt worden sind innovative Technologien auf dem Gebiet der Ressourcenschonung in industriellen Produktionsprozessen und Verfahrensabläufen. Ziehl-Abegg kam mit der Entwicklung eines bionischen Bio-Ventilators ins Finale.

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Umweltminister Franz Untersteller (li.) überreicht dem Technischen Leiter von Ziehl-Abegg, Dr. Walter Angelis, in Stuttgart die Auszeichnungsurkunde.
Umweltminister Franz Untersteller (li.) überreicht dem Technischen Leiter von Ziehl-Abegg, Dr. Walter Angelis, in Stuttgart die Auszeichnungsurkunde.
( Bild: Ziehl-Abegg )

Umweltminister Franz Untersteller hat bei der Verleihung des Umwelttechnikpreises von Baden-Württemberg das hohe Niveau der eingereichten Bewerbungen gewürdigt: „Was mich immer wieder freut, ist die Innovationskraft der Unternehmen im Land.“ Flexible, effiziente und leistungsfähige Unternehmen können im globalen Wettbewerb nur mit innovativen Technologien dauerhaft bestehen. Um diese Unternehmen bekannter zu machen, gebe es den Umwelttechnikpreis.

Geräuscharm und energieeffizient

Der bionische Bio-Ventilator von Ziehl-Abegg erspart den Menschen Lärm, benötigt weniger Strom und reduziert den CO2-Ausstoß in mehrfacher Hinsicht. Eingesetzt werden kann die Neuentwicklung beispielsweise in der Kältetechnik (Kühlkette bis zum Supermarkt), in Heizungen, Wärmepumpen und zur Elektronikkühlung (Rechenzentren, Schaltschrankkühlung, Umrichterkühlung).

„Ziehl-Abegg ist beim Umwelttechnikpreis zum dritten Mal in Folge ins Finale gekommen“, freut sich der Technische Leiter Dr. Walter Angelis. Das jetzt ausgezeichnete Produkt vereint Erkenntnisse aus der Biologie mit dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen statt fossiler Materialien. „Das Beste ist, dass der bionische Bio-Ventilator in seinen Produkteigenschaften jedem Produkt auf Erdölbasis überlegen ist“, sagt Angelis. So soll der Ventilator eine höhere chemische Beständigkeit und eine bessere Kälteschlagzähigkeit aufweisen sowie heißwasser- sowie dampfbeständiger sein. Zum nachhaltigen Ansatz passt, dass der Ventilator zu 100% recycelbar ist. Der CO2-Fußabdruck wird minimiert, weil das Gerät aus einem Bio-Polymer besteht.

Umweltminister zu Besuch in Künzelsau

„Wir haben in diesem Jahr wieder Preisträger und Platzierte, die ihm voll und ganz gerecht werden“, sagte Untersteller bei der Preisverleihung in Stuttgart. Die Entwicklung moderner Technik für Aufzüge, lufttechnische Anlagen und Elektroantrieb für Stadtbusse ist für den Minister nichts Neues: Erst im Frühjahr hatte der Umweltminister bei Ziehl-Abegg in Künzelsau einen Einblick erhalten, wie energiesparende und leise Ventilatoren sowie effiziente Elektromotoren der Zukunft aussehen. (sh)

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