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Nachhaltigkeits-Wettbewerb Bewerben Sie sich für den CSR-Preis der Bundesregierung 2016

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Vom 1. Mai 2016 bis 15. Juni 2016 können sich Unternehmen, die für soziale und ökologische Verantwortung einstehen, für den CSR-Preis der Bundesregierung bewerben. Damit wird die Bundesregierung bereits zum dritten Mal Unternehmen prämieren, die sich vorbildlich durch ihre nachhaltige Geschäftsführung auszeichnen.

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Umweltschutz, soziale Standards und regionale Wertschöpfung zu vereinen, erfordert nachhaltige Maßnahmen, die über die eigenen Unternehmensgrenzen hinausgehen.
Umweltschutz, soziale Standards und regionale Wertschöpfung zu vereinen, erfordert nachhaltige Maßnahmen, die über die eigenen Unternehmensgrenzen hinausgehen.
(Bild: pixabay/geralt, CC0)

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles: „Verantwortung beginnt bei uns selbst. Auch Unternehmen tragen Verantwortung, wie sie in Produktion, Handel und Dienstleistung mit Menschen und Umwelt umgehen, auch über direkte gesetzliche Bestimmungen hinaus. Immer mehr Unternehmen stellen sich dieser sozialökologischen Verantwortung. Und viele Kunden und Geschäftspartner achten darauf. Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung möchten wir herausgehobenes verantwortliches Handeln auszeichnen und gute Beispiele bekannt machen.“

Individuelle Analyse bisheriger CSR-Aktivitäten

Unabhängig von Branche und Größe können sich alle Unternehmen bewerben, die sich auf den Weg gemacht haben ihre Geschäftstätigkeit nachhaltiger zu gestalten. Neben der Chance mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet zu werden, erhält bei der Teilnahme jedes Unternehmen eine individuelle Analyse seiner bisherigen CSR-Aktivitäten. Damit erwerben alle Teilnehmer wertvolle Informationen zur eigenen Einschätzung sowie für die Weiterentwicklung ihrer CSR-Maßnahmen. Sowohl langjährige Nachhaltigkeitsprofis als auch Betriebe mit ersten Leuchtturmprojekten können also von dem Wettbewerb profitieren.

Ulrich Walter, Geschäftsführer von Lebensbaum, Preisträger 2014: „Wir haben die Bewerbung um den CSR-Preis als eine tolle Gelegenheit betrachtet, unser bisheriges Handeln einmal auf den Prüfstand zu stellen und zu erfahren: Wo setzt die Bundesregierung Schwerpunkte beim Thema Nachhaltigkeit? Sind wir auf dem richtigen Weg oder müssen wir nachjustieren?“

Wikhart Teuffel, Geschäftsführender Gesellschafter von Speick, Preisträger 2014: „Es lohnt sich für jedes Unternehmen, sich mit dem Thema „nachhaltige Unternehmensführung“ zu beschäftigen – und zwar von innen heraus. Diese Auseinandersetzung bereichert das ganze Unternehmensleben. Wir haben erfahren: Durch die Auszeichnung mit dem CSR-Preis gewinnt ein Unternehmen in der Wahrnehmung von außen an Wertigkeit und erhält Zuspruch in der Gesellschaft für sein nachhaltiges Handeln.“

Sonderpreise für Lieferketten-Management und Integration

Der CSR-Preis wird wieder in verschiedenen Größenkategorien vergeben und deckt die fünf Aktionsfelder „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“ ab. Erstmals gibt es zudem auch zwei Sonderpreise. Diese werden an Unternehmen verliehen, die sich auf verantwortungsvolles Lieferketten-Management sowie auf die betriebliche Integration von Flüchtlingen in kleinen und mittelständischen Betrieben beziehen.

CSR – Corporate Social Responsibility – steht für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2013 erstmalig vergeben. Alle Informationen zum CSR-Preis, seiner Methodik sowie den Zugang zum Bewerbungsportal finden Sie unter www.csr-preis-bund.de. (sh)

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