Hydraulikschlauch Bewährter Schlauch mit neuen Schichten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Parker Hannifin hat mit dem Hydraulikschlauch 692PU einen neuen Geflechtsschlauch für mobile Maschinen entwickelt, der engste Biegeradien ermöglicht.

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Der Hydraulikschlauch 692PU von Parker ist ein neuer Geflechtsschlauch mit sehr hoher Ozonbeständigkeit und Abriebfestigkeit.
Der Hydraulikschlauch 692PU von Parker ist ein neuer Geflechtsschlauch mit sehr hoher Ozonbeständigkeit und Abriebfestigkeit.
(Bild: Parker Hannifin)

Hydraulikschlauch ist nicht gleich Hydraulikschlauch. Insbesondere dann nicht, wenn es um Anwendungen in der Fördertechnik geht. Hier verlangen Produktivität, Sicherheit und Zuverlässigkeit eine besonders sorgfältige Schlauchauswahl. Fehler können äußerst kostspielig werden. Die Konstrukteure und Hersteller von Hebe- und Förderzeugen wie Gabelstaplern, Teleskopstaplern, Hebebühnen und Autokränen werden mit immer anspruchsvolleren Kundenanforderungen konfrontiert. Auch der Preis beeinflusst die Produktwahl. Der Markt verlangt höhere Betriebsleistungen, eine verstärkte Einhaltung von Normen für die Sicherheit des Bedienpersonals und der Anlagen sowie die Minimierung teurer Stillstandszeiten. Die Ingenieure der Erstausrüster stellen dabei fest, dass der bewährte Geflechtsschlauch diese Anforderungen erfüllt.

Die geforderte Produktivitätssteigerung ist eng verknüpft mit der Geschwindigkeit beweglicher Teile. Das erfordert größere Durchflussraten und die Notwendigkeit eines höheren Nenndrucks, wobei die Durchmesser der Leitungen im hydraulischen Kreislauf gleich bleiben.

Wahl des Schlauchdurchmessers beeinflusst Druck und Durchfluss

Bei der Auswahl eines Schlauchs für Anwendungen in der Fördertechnik wird zuerst die Größe bestimmt. Dies ist wichtig, weil die Auswahl der richtigen Schlauchgröße für die Minimierung von Druckverlusten sorgt und so bei hohen Temperaturen oder übermäßigen Turbulenzen im Medium eine Beschädigung des Schlauchs verhindert wird.

Die Wahl des richtigen Innendurchmessers ist entscheidend für eine konstante und korrekte Durchflussgeschwindigkeit im System. Wird der Durchmesser zu klein gewählt, wird die aufgrund der größeren Mediengeschwindigkeit entstehende Reibung wahrscheinlich zum schnelleren Verschleiß der Schlauch-Innenschicht führen und die Temperaturen in der Anlage steigen lassen. Andererseits wird ein zu großer Durchmesser mehr Platz als nötig beanspruchen, sich bei der Verlegung als unhandlich erweisen und der Biegeradius wird wahrscheinlich auch überschritten. In solchen Fällen treten häufig Turbulenzen auf, die es erschweren, das System auf einer ausreichend kühlen Temperatur zu halten.

Als technischer Partner der OEM im Bereich Förderzeuge hat Parker mit dem 692PU einen neuen Schlauchtyp entwickelt, der den kritischen Faktoren des Hydraulikkreislaufs und den hohen Marktanforderungen mehr als entspricht. Bezüglich der Temperatur betrachten Erstausrüster (OEM) von Förderzeugen sowohl die Temperatur des Mediums als auch die Umgebungstemperatur, um rissige oder beschädigte Außenschichten, Innenschläuche oder Druckträger zu vermeiden. Schlauchhersteller empfehlen für die meisten Anwendungen in der Fördertechnik einen spezifizierten Temperaturbereich von -40 °C bis 100 °C. Der Parker 692PU-Schlauch zeichnet sich aufgrund seiner Materialbeschaffenheit durch eine höhere Witterungs- und Alterungsbeständigkeit aus. Die Außenschicht besteht aus Verbundmaterialien mit sehr hoher Ozonbeständigkeit und Abriebfestigkeit.

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