Wälzlager Berechnung der Lagerleistung bei kontaminiertem Schmiermittel

Redakteur: Stefanie Michel

Verunreinigtes Schmiermittel ist ein häufiger Grund für den Ausfall von Lagern und Zahnrädern. Um dies zu vermeiden, sind sowohl Anlagen nötig, die weniger anfällig sind für solche Verunreinigungen als auch Methoden zur Oberflächenanalyse. Timken zeigt, wie die Debris Signature AnalysisSM den Konstrukteur unterstützen kann.

Firmen zum Thema

1 Mikrobild einer typischen lasttragenden Lageroberfläche mit extrem langer Einkerbung. (Bild: Timken)
1 Mikrobild einer typischen lasttragenden Lageroberfläche mit extrem langer Einkerbung. (Bild: Timken)

Durch Fremdkörper verunreinigtes Schmiermittel ist eine der Hauptursachen für den vorzeitigen Ausfall von Lagern und Zahnrädern. Um Konstrukteure bei der Analyse und Entwicklung von Anlagen zu unterstützen, die weniger anfällig sind für solche Verunreinigungen, wurden verschiedene experimentelle und voraussagende Methoden entwickelt: darunter vorausschauende Analysemethoden für unterschiedliche Kegelrollenlager unter Kontaminationsbedingungen.

Die Weiterentwicklung einer analytischen Methode und deren Bezug zu Lebensdauertests zeigten, dass durch Änderungen bei Bauform und Produktion der Lager eine längere Lagerlebensdauer auch in verunreinigten Umgebungen erreicht werden kann.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 11 Bildern

Konstrukteuren stehen zahlreiche Analysewerkzeuge zur Verfügung, um den Einfluss von Abriebpartikeln auf den Verschleiß von Maschinenanlagen und den daraus resultierenden Leistungsverlust zu ermitteln. Sie alle zielen darauf ab, die Zusammensetzung und Charakteristika einer Schmiermittelverunreinigung zu verstehen.

Andere Methoden untersuchen die Größenverteilung und Konzentration der Partikel. Die Ergebnisse dieser Verfahren werden meist im Rahmen der vorausschauenden und vorbeugenden Wartung genutzt. Sie sind jedoch ungeeignet, um den Einfluss von Kontamination auf Zahnrad- und Lageroberflächen auf die Ermüdungslebensdauer ihrer Materialien zu beurteilen.

Teil 2: Oberflächenschaden durch verunreinigtes Schmiermittel bewerten

(ID:23913980)