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Maschinensteuerungen

Bedienen und steuern 4.0

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Getrennte Display- und Touchzone

Am Modul sind somit mindestens eine Displayzone, die als Bildschirm genutzt werden kann, und mindestens eine Touchzone zur Steuerung und Datenübergabe ausgebildet, die sich nicht überlappen, sondern nebeneinander angeordnet sind. Beide können auf die Glasplatten aufgebracht werden, bevor diese zusammengefügt werden. Auf diese Weise entstehen Sensor- und Displayzone bei der Beschichtung der Grund- und Deckplatte praktisch gleichzeitig.

Ein nachträglicher Zusammenbau von Sensor- und Anzeigemodul, wie es bei anderen Modellen bisher notwendig war, entfällt. Weil das Modul lediglich zwei Glasplatten benötigt, ergibt sich außerdem ein dünner sowie gleichzeitig leichter und robuster Aufbau. Wie das Modul im Einzelnen funktioniert, darüber berichten wir auch in einem hierin einem ausführlichen Beitrag.

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Für Industrie, Medizin und Consumer

Eine weitere Möglichkeit zur Steuerung von Geräten zeigt die Exceet Electronics GmbH, Spezialist für komplexe Elektronik. Sie bietet eine Lösung zur Steuerung von Geräten durch Hand- oder Fußgesten. Das Besondere: Sie arbeitet ohne aufwendige und vor allem empfindliche Kameratechnik. Die Exceet-Steuerung basiert auf elektrischen Feldlinien und deren Änderung mittels Geste. Sie kann laut Anbieter preisgünstig in Geräte aller Art eingebaut werden.

Herkömmliche, am Markt verfügbare Lösungen arbeiten mithilfe von Kameras. Sie zeichnen Bewegungen auf und geben diese an die Steuerung weiter. Die Methode ist jedoch relativ teuer und empfindlich aufgrund der eingesetzten Kameras. Nachteilig ist auch, dass hohe Datenmengen durch die Kameras erzeugt und verarbeitet werden müssen. Exceet bietet jetzt eine Gestensteuerung an, die ein elektrisches Feld als Basis für die Erkennung von Bewegungen verwendet. Eine intelligente Schaltung ordnet die erkannte Bewegung einer Geste zu, die dann als Eingangssignal für die Steuerung dient. Durch die verschiedenen Gesten, wie Kreisbewegungen und Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen, verändern sich die Feldlinien und geben dies als entsprechendes Signal an die Gerätesteuerung weiter.Weil nur sich ändernde Feldlinien ausgewertet werden und als Impulsgeber zur Steuerung dienen, wird die Gestensteuerung nicht durch andere zufällige Elemente, wie etwa Wassertropfen oder Schmutzpartikel auf dem Bedienungsfeld, beeinflusst. Diese statischen Elemente verursachen keine Änderung des elektrischen Feldes und initiieren somit auch keinen Impuls zur Steuerung. Die Exceet-Gestensteuerung könne deshalb ideal im industriellen Umfeld und im medizinischen Bereich eingesetzt werden, heißt es.

Designaspekte können berücksichtigt werden

Je nach Kundenanforderung kann die Gestensteuerung mit unterschiedlichen, elektrisch nicht leitfähigen Materialien verkleidet oder eingehaust werden, so zum Beispiel Glas, Kunststoff, Holz oder Keramik. Auf diese Weise ergibt sich eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. In der Gebäudetechnik kann durch die neue Exceet-Electronics-Technik beispielsweise eine elektrische Jalousie per Handgeste bedient werden. Elektrische Schalter und manuelle Seilzüge gehören damit der Vergangenheit an und stören nicht mehr die Optik. Aufgrund des geringen Platzbedarfs kann die Exceet-Gestensteuerung auch dort eingesetzt werden, wo bauliche Beschränkungen den Einbau einer Steuerung erschweren oder aus Designaspekten eine sichtbare Steuerung nicht gewünscht ist.

Aber auch das Smartphone ist inzwischen zu einem Steuerungshelferlein mutiert. Unterschiedliche Apps verschiedener Hersteller ermöglichen es, Steuerungs- und Visualisierungsaufgaben über das Smartphone auszuführen, wie wir es im privaten Haushalt schon nutzen, wenn wir über eine App mittels Smartphone oder per Tablet-PC den Fernsehapparat oder den Blueray-Player bedienen.

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