Umweltsimulation Bauteile gegen Sand und Staub testen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Das Berliner Prüf- und Testlabor Techno Lab bietet jetzt auch Blowing-Sand-Tests bis zu 90° Celsius. Getestet werden einzelne Bauteile bis hin zu ganzen Baugruppen und fertigen Geräten die in Wüstengebieten zum Einsatz kommen können.

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Techno Lab hat für den Einsatz von Konstruktionen in Wüstenregionen den spezifizierten Blowing-Sand-Test entwickelt.
Techno Lab hat für den Einsatz von Konstruktionen in Wüstenregionen den spezifizierten Blowing-Sand-Test entwickelt.
(Bild: Technolab)

Zertifizierende Prüf- und Testverfahren gewährleisten Konstrukteuren verschiedenster Branchen die besondere Zuverlässigkeit ihrer Bauelemente. Diese Verfahren eliminieren für Produzenten, Händler und Installateure Kosten- und Sicherheitsrisiken in Konstruktionen durch unzureichenden Materialeinsatz. Techno Lab bietet zahlreiche normative Tests auf der Basis von Eigenentwicklungen, die von Kunden für absatz- und sicherheitsrelevante Zertifikationen genutzt werden. Im Bereich der Umweltsimulation für den Einsatz von Konstruktionsteilen unter Extrembedingungen wurde das Portfolio jetzt für Materialtests unter Sandeinwirkung bei einem Kammervolumen bis 15.500 Liter, Windgeschwindigkeiten von 18 bis 50 Metern pro Sekunde und Temperaturen von 20 bis zu 90° Celsius erweitert. Dies entspricht höchsten Qualitätsstandards, die derzeit von europäischen Test- und Prüflaboren angeboten werden. Techno Lab vollzieht damit einen weiteren Schritt beim Ausbau seines umfangreichen Dienstleistungsportfolios. Mit den erweiterten Sand- und Staub-Prüfverfahren simuliert Techno Lab die Wirkung auf Objekte bei einer Umgebungstemperatur bis zu 90° Celsius, um die Resistenz eines Bauteils gegen folgende Ausfallerscheinungen zu prüfen:

  • Eindringen des Sandes in Gehäuse oder Kapselungen
  • Änderung von elektrischen Eigenschaften (fehlerhafte Kontaktgabe; Änderung des Übergangswiderstands; Änderung der Kriechstromfestigkeit)
  • Fressen oder Beweglichkeitseinschränkung von mechanischen Teilen (Lagern, Achsen, Wellen, usw.)
  • Verschleiß der Oberfläche (Abrasion)
  • Verschmutzung optischer Oberflächen
  • Verunreinigung von Schmiermitteln
  • Verstopfen von Lüftungsöffnungen, Reduzierstücken, Rohren, Filtern, Öffnungen.

Bei der Entwicklung und Umsetzung der Umweltsimulationstests orientiert sich TechnoLab dabei an den Vorgaben für international und national ratifizierte Normen gemäß ISO-/IEC-, EN- und DIN-Standard. Aber auch NASA-Normen für Geräte, die im Weltall eingesetzt werden, können zur Anwendung kommen. (qui)

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