Batterie

Batterieforschungszentrum startet an der Universität Münster

25.09.2009 | Redakteur: Ute Drescher

Prof. Dr. Martin Winter, Prof. Dr. Jürgen Leohold, Prof. Dr. Ursula Nelles, Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Dr. Gerhard Hörpel (von links nach rechts) beim MEET-Auftakt. Bild: WWU - Grewer
Prof. Dr. Martin Winter, Prof. Dr. Jürgen Leohold, Prof. Dr. Ursula Nelles, Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Dr. Gerhard Hörpel (von links nach rechts) beim MEET-Auftakt. Bild: WWU - Grewer

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist der Startschuss für das „MEET-Batteriezentrum“ gefallen. Im Hinblick auf die Einführung der Elektromobilität hat dieses Projekt ambitionierte Pläne.

In einer Auftaktveranstaltung hob Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der WWU, die Bedeutung des neuen Batteriezentrums hervor: „MEET ist eine Vision, die Forschung, Politik und Wirtschaft zusammenbringt.“ Die besondere Relevanz für die Industrie unterstrich zudem der Leiter der Konzernforschung des Volkswagenkonzerns, Prof. Dr. Jürgen Leohold. VW ist einer der Träger der Stiftungsprofessur für Angewandte Materialwissenschaften zur Energiespeicherung und Energieumwandlung von Prof. Dr. Martin Winter am Institut für Physikalische Chemie der WWU.

Das Forschungsprojekt „MEET - Münster Electrochemical Energy Technology (elektrochemische Energietechnologie)“ - soll unter der Leitung von Prof. Winter und Dr. Gerhard Hörpel elektrochemische Energiespeicher, und hier zeitlich vorrangig die Lithium-Ionen-Technologie, in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland wettbewerbsfähiger machen. Dies geschieht nun durch den stufenweisen Aufbau eines Institutes zur Materialforschung an der WWU.

Entstehen sollen Batterien mit deutich verbesserten Kosten-Leistungs-Verhältnis

Mittel- und langfristig soll das MEET-Zentrum die Technologie für innovative Materialien für elektrochemische Elektrizitätsspeicher mit deutlich verbessertem Verhältnis von Kosten zu Leistung sowie mit verbesserter Sicherheit für stationäre, aber auch automobile Anwendungen bereitstellen. „Vor dem Hintergrund der immensen Zunahme der internationalen Bedeutung der elektrischen Energiespeicher, vor allem aber der nationalen Programme zur Elektromobilität und Energieeffizienz, werden über das geplante Forschungscenter der Bedarf an wissenschaftlicher Grundlagenforschung und industrieller Anwendung an einem Ort zusammengeführt“, so Dr. Hörpel.

Das Batteriezentrum soll die Lücke zwischen Grundlagen- und Industrieauftragsforschung im Bereich der elektrochemischen Speichertechnologien schließen.

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