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Batterie

Batterie-Management-System macht hybride Antriebstechnik effizienter

| Redakteur: Juliana Schulze

Die Unternehmen Sensor-Technik Wiedemann und Isabellenhütte haben zusammen eine Batteriemanagement-Lösung für Nutzfahrzeuge mit hybrider Antriebstechnik entwickelt. Eine Kooperationsvereinbarung besiegelt die Zusammenarbeit.

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Wolfgang Wiedemann, Geschäftsführer von Sensor-Technik Wiedemann, freut sich über die Zusammenarbeit mit Isabellenhütte: „Die gemeinsame Entwicklungsarbeit wird uns neue Möglichkeiten eröffnen.“ Bild: Sensor-Technik Wiedemann
Wolfgang Wiedemann, Geschäftsführer von Sensor-Technik Wiedemann, freut sich über die Zusammenarbeit mit Isabellenhütte: „Die gemeinsame Entwicklungsarbeit wird uns neue Möglichkeiten eröffnen.“ Bild: Sensor-Technik Wiedemann
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim hybriden Antriebssystem wird momentan hauptsächlich auf elektrische Energiespeicher gesetzt. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Lithium-Ionen-Batterie, weil sie sowohl hohe Energie- als auch Leistungsdichte in sich vereint. „Der erfolgreiche Betrieb einer Lithium-Ionen-Batterie ist abhängig von einem gut funktionierenden Batterie-Mangement-System (BMS) das über präzise Sensoren für Spannungen und Ströme verfügt. Mit der Isabellenhütte konnten wir ein führendes Unternehmen der Kfz-Strommessung gewinnen. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit wird uns neue Möglichkeiten eröffnen“, so Wolfgang Wiedemann, Geschäftsführer bei Sensor-Technik Wiedemann.

Langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von BMS

Sensor-Technik Wiedemann hat langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung von BMS für Kraftfahrzeuge. Im Rahmen dieser Projekte wurde bereits eine Vielzahl von Nutzfahrzeugen, wie Kleintransporter für den Zustellverkehr, kleinere LKW und Omnibusse mit Hybridantrieben sowie Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Die Isabellenhütte war das erste Unternehmen weltweit, das auf Shuntbasis mit dem Datenerfassungssystem ISA-ASIC eine hochgenaue Messung von Strom, Spannung und Temperatur im Automobil realisieren konnte. Das BMS greift auf ein Sensormodul der Isabellenhütte zurück, das in der Lage ist, einen minimalen Spannungsabfall an einer niederohmigen Messwiderstand in der Stromschiene des Traktionsnetzes präzise zu messen. „Wir freuen uns, mit Sensor-Technik Wiedemann ein namhaftes Unternehmen der hybriden Antriebstechnik als Partner gewonnen zu haben und erhoffen uns von der Kooperation die Erschließung weiterer Marktanteile in diesem Segment“, sagt Dr. Felix Heusler, Vertriebsleiter Messtechnik und Legierungen sowie Mitglied der Geschäftsleitung Isabellenhütte Heusler. „Unsere Sensormodule sind zu 100 Prozent auf den Anwendungsfall konfigurierbar. Durch die Zusammenarbeit mit Sensor-Technik Wiedemann in frühen Produkt-Entwicklungsphasen können wir diesen Vorteil voll zur Geltung bringen“, so Dr. Heusler weiter.

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