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Greifer und Linearachsen Aus Mechatronik-Komponenten werden einbaufertige Automations-Systeme

| Redakteur: Ute Drescher

Bei Gimatic bekommen Maschinenbauer Robotergreifer- und Linearachssysteme. Sie basieren auf allen im Katalog angebotenen Komponenten des Mechatronik-Spezialisten. Der Clou: Das Angebot enthält bereits die CAD-Daten.

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Gimatic fügt seinen Angeboten bereits die CAD-Daten bei und bietet damit einen Mehrwert.
Gimatic fügt seinen Angeboten bereits die CAD-Daten bei und bietet damit einen Mehrwert.
(Bild: Gimatic)

Warum nicht Systeme bauen, wenn man doch so viele Einzelkomponenten im Portfolio hat? Diese Frage hat sich auch Mechatronik-Spezialist Gimatic gestellt. Und so sieht die Antwort aus: Maschinenbauer können bei Gimatic auch Systeme für Robotergreifer und Linearachsen beziehen, die sich für verschiedene Anwendungen vorwiegend in der Kunststoffspritzguss-Industrie eignen.

Der Leistungs- und Lieferumfang der Systeme basiert auf allen im Katalog angebotenen Komponenten von Gimatic. Bei der Angebotserstellung gehen die Hechinger völlig neue Wege: Zunächst muss der Kunde eine Checkliste ausfüllen sowie die CAD-Daten der Bauteil-Peripherie, seine technischen Vorschriften und Musterteile einreichen. Nachdem sämtliche relevanten technischen Daten und Informationen vorliegen, machen sich die Konstrukteure Gedanken um den potentiellen Auftrag und erstellen hierfür die 3D-CAD-Konstruktionsdaten.

Kunde nimmt an der Konstruktion teil

Im Rahmen der technischen Abstimmung erhält der Kunde bereits Vorentwürfe und nimmt so direkt an der Gestaltung seiner Konstruktion teil. Ist diese abgeschlossen, wird das Ergebnis in Form einer 3D-PDF-Skizze dem Angebot beigefügt, welches eine Auflistung aller verwendeten Gimatic-Komponenten enthält. Nach Auftragserteilung erhält der Kunde natürlich alle 3D-CAD-Daten.

„Mit dieser Vorgehensweise nimmt der potentielle Kunde direkt an der Projektentwicklung teil und sieht vorab ganz genau, was er später bekommt“, so Johannes Lörcher, Geschäftsführer von Gimatic. „Das ist eine einzigartige Vorleistung von uns, die sich bereits vielfach bewährt hat“, ergänzt er. Jährlich baut die Gimatic Gruppe weit über 1000 Systemlösungen für kleine und mittelständische Firmen sowie Großkonzerne. Falls die Anfragenden Bedenken wegen der Geheimhaltung haben, kann sie der Geschäftsführer mit zwei kurzen Sätzen beruhigen: „Sie wollen nicht, dass wir etwas über Sie erzählen? Andere auch nicht.“

Kundenspezifische Anpassung der Systeme

Die mechanisch komplett ausgerüsteten Systeme werden kundenspezifisch verschlaucht und verkabelt. Eventuell benötigte Adapterplatten und sonstige Fertigungsteile stellt Gimatic selbst her. Um die „plug-and-play“-Fähigkeit zu gewährleisten, sind die Systeme mit den erforderlichen Schnittstellen Mechanik, Elektrik und Controller ausgestattet. Ebenso integriert ist die benötigte Sensorik sowie deren Verkabelung auf die Sensorboxen. (ud)

Motek: Halle 4, Stand 4228

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