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Stromversorgung Aus dem Schaltschrank ins Feld

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Murrelektronik präsentiert auf der SPS IPC Drives 2017 neue Produkte und Lösungen. Schwerpunktthemen sind Safety, IO-Link, Netzwerktechnologie, Stromversorgungen sowie neuartige Lösungen auf dem Weg zu Industrie 4.0 und die neuesten Entwicklungen in der dezentralen Installationstechnik.

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Auf der SPS IPC Drives 2017 zeigt Murrelektronik Neuheiten rund um Stromversorgungen, Schnittstellen, I/O-Systeme und Anschlusstechnik.
Auf der SPS IPC Drives 2017 zeigt Murrelektronik Neuheiten rund um Stromversorgungen, Schnittstellen, I/O-Systeme und Anschlusstechnik.
(Bild: Murrelektronik)

Murrelektronik zeigt auf der diesjährigen SPS IPC Drives zahlreiche Neuheiten aus unterschiedlichen Bereichen der Automatisierungstechnik.

Beispielsweise erweitert das Unternehmen sein Portfolio an Stromversorgungssystemen um das Netzgerät Emparro67 Hybrid. Es verlagert die Stromversorgung aus dem Schaltschrank ins Feld und soll sich durch geringe Leitungsverluste als sehr wirtschaftliche Lösung erweisen. Das Netzgerät Emparro Accucontrol für Anwendungen in extremen Umgebungen, sei es auf den Spreadern im Containerhafen, auf Baukränen oder in der Intralogistik, ist ebenfalls neu. Dabei handelt es sich um ein System, das Maschinen auch bei Stromausfällen am Leben hält.

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Für den Bereich Netzwerktechnologie stellt Murrelektronik den Managed Switch vor. Er soll für eine schnelle Datenkommunikation und für eine perfekte Vernetzung sorgen. Zudem soll er umfangreiche Diagnose-Funktionen bieten und so zur schnellen Fehlerbehebung beitragen. Switch-Varianten für Profinet-Applikationen steigern die Anlagenverfügbarkeit durch eine automatische Profinet-Topologie-Erkennung zusätzlich.

Installationen im Feld vereinfachen

Zudem präsentiert Murrelektronik erstmals auch Solid67. Die neuen kompakten I/O-Module sollen Installationen im Feld einfacher machen und besonders attraktiv für Anwendungen mit IO-Link-Sensoren und -Aktoren sein. Sie stellen acht IO-Link-Steckplätze in unmittelbarer Prozessnähe zur Verfügung. Die Solid67-Module sind multiprotokollfähig, sie unterstützen Profinet und Ethernet/IP. Je nach Steuerungskonzept wird dazu einfach ein Schalter direkt am Modul umgelegt.

Eine weitere Neuheit ist der IO-Link-Koppler, der Energie und bidirektionale Kommunikation kontaktlos überträgt. So will Murrelektronik an Stellen, an denen sonst sehr häufig gesteckt werden müsste oder an denen Bewegung stattfindet, eine verschleißfreie Übertragung gewährleisten.

Sicherheitstechnik und Industrie-4.0-Lösungen

Zudem zeigt Murrelektronik Lösungen für die Sicherheitstechnik. Auf der SPS IPC Drives präsentiert das Unternehmen beispielsweise einen passiven IO-Link-Sicherheitshub, mit dem Ausgänge bis zu Performance Level d abgeschaltet werden können.

Weitere Themen wie „Plug & Play“ in der dezentralen Installationstechnik, ATEX-Zulassungen und Hygienic Design spielen in Nürnberg ebenfalls eine Rolle am Stand von Murrelektronik. Genauso wie die Industrie-4.0-Lösungen Cube Diagnose-Gateway. Damit können sämtliche Daten und Informationen aus Cube-Installationssystemen via OPC UA für jede Form der weiteren Datennutzung bereitgestellt werden. (sh)

SPS IPC Drives 2017: Halle 9, Stand 325

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