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Positioniereinheit

Auf die Verfügbarkeit kommt es an

Bei der automatisierten Formatumrüstung steht heute die Verfügbarkeit der Maschine und damit die Selbstüberwachung aller kritischen Komponenten im Vordergrund.

| Autor/ Redakteur: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (TU) Jens Amberg* / Jan Vollmuth

Bei der automatisierten Formatumrüstung steht heute die Verfügbarkeit der Maschine und damit die Selbstüberwachung aller kritischen Komponenten im Vordergrund.

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Positioniersysteme von Halstrup-Walcher überwachen Parameter an einer holzverarbeitenden Maschine und melden Abweichungen an übergeordnete Steuerungen.
Positioniersysteme von Halstrup-Walcher überwachen Parameter an einer holzverarbeitenden Maschine und melden Abweichungen an übergeordnete Steuerungen.
(Bild: Halstrup-Walcher)

Der Produktionsleiter in einem Möbelwerk muss vor allem für zweierlei sorgen: Dass er schnell auf neue Formate umrüsten kann, und dass die teure Maschine fortwährend läuft. Er benötigt also eine automatisierte Formatverstellung, bei höchstmöglicher Maschinenverfügbarkeit – was längst automatische Positioniersysteme übernehmen.

„Heute ist es selbstverständlich, die Vorteile und Ersparnisse der automatischen Formatumrüstung zu nutzen: Das Einsparen von Fachpersonal, die schnellere Formatumrüstung als im Handbetrieb, das Einstellen ohne Kollisionsrisiko oder Nachstellen, wenn die Achse ungewollt aus der Soll-Position gedrückt wird", sagt Peter Rathgeber, Spartenleiter bei Homag Holzbearbeitungssysteme, der bereits viele Generationen von Holzverarbeitungsmaschinen erfolgreich für den Markt entwickelt hat. "Dass die automatisierte Formatumrüstung die Losgröße Eins ermöglicht, ist heute kein Novum mehr. Was heute das i-Tüpfelchen ausmacht, ist die Verfügbarkeit der Maschine, und somit die Selbstüberwachung aller kritischen Komponenten.“

Mit der PSE-3er-Reihe von Halstrup-Walcher setzt Homag seit Jahren Positioniersysteme ein, die diese Anforderungen erfüllen. „Uns war besonders wichtig, den Anwender unserer Positioniersysteme frühzeitig zu informieren, falls er sich um seine Maschine kümmern sollte. Und das möglichst lange, bevor es zu Ausfällen und Stillstandzeiten der Maschine kommen kann“, betont Jürgen Walcher, Geschäftsführer von Halstrup-Walcher.

Das System überwacht die klassischen Parameter: Temperaturen, Drehzahlen, Verfahrgeschwindigkeiten. Um wirklich präventiv warnen zu können, müssen jedoch weitere Größen im Blick gehalten werden, etwa die tatsächliche Stromaufnahme. Passt diese jederzeit zu den aktuellen Betriebszuständen, ist alles in Ordnung. Erhöht sie sich, obwohl die Funktionsabfolge das nicht vermuten ließe, meldet sich das Positioniersystem bei der übergeordneten Steuerung. So kann das Problem bei nächster Gelegenheit ohne Maschinenstillstand behoben werden. Zudem können alle relevanten Werte über die Steuerung aus der Ferne ausgelesen werden.

Jürgen Walcher: „Losgröße 1 und präventive Instandhaltung sind klare Leitbilder bei all unseren Neuentwicklungen. Und wenn wir zudem immer mit der digitalen Buskommunikation am Puls der Zeit sind, können wir unseren Kunden im Maschinenbau helfen, ihre Lösungen ebenso flexibel wie zukunftssicher zu entwickeln.“ (jv)

* Jens Amberg ist Geschäftsführer der Halstrup-Walcher GmbH in Kirchzarten bei Freiburg.

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