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Kleben Atmosphärische Plasmatechnologie zum Erhöhen der Haftungskraft

| Redakteur: Brigitte Michel

Wer schnell die Haftungskraft seines Werkstückes erfahren möchte, ist am Stand von Plasmatreat bei der Bondexpo 2013 in Stuttgart vom 7. bis 10. Oktober, Halle 7 Stand 7334 am richtigen Ort.

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(Bild: Plasmatreat)

Der Anbieter für atmosphärische Plasmadüsentechnologie Plasmatreat lädt auf der Bondexpo 2013 ein, an eigenen Bauteilen, gleich welchen Materials, eine Testtinten oder Randwinkelmessung in einem Messe-Testlabor vorzunehmen, um herauszufinden, wie sich die Oberflächenspannung vor und nach einer Plasmabehandlung verhält. Ein Kaltsiegelband stellt das Haftungsergebnis anschließend unter Beweis.

„Die Doppelwirkung von mikrofeiner Reinigungskraft und hoher Aktivierung in ein und demselben Arbeitsgang übertrifft die Effektivität herkömmlicher Systeme bei weitem. Die Vorbehandlung mit Openair-Plasma bewirkt eine relevante und exakt justierbare Steigerung der Adhäsionsfähigkeit und Benetzbarkeit der Materialoberfläche. Die Folge ist eine langzeitstabile Haftung von Klebstoffen und Beschichtungen auch bei allerhöchster Beanspruchung“, erklärt Joachim Schüßler, Verkaufsleiter der Plasmatreat.

Gemeinsam mit Systempartner CeraCon zeigt Plasmatreat außerdem die Haftung eines 1K-PU Schaums auf Polypropylen. Beide Materialien lassen sich üblicherweise nicht fest verbinden, es sei denn, der unpolare Kunststoff wird derart vorbehandelt, dass sich seine Oberfläche verändert und die Oberflächenenergie soweit ansteigt, dass sie für die PUR-Haftung empfänglich wird.

Eine Vorführung der besonderen Art ist der dritte Anlaufpunkt: Auf einem Bildschirm wird der Besucher die digitale Animation eines Plasmaprozesses beobachten und im selben Moment vor sich in einer Roboterzelle die der Präsentation entsprechende reale Vorbehandlung erleben können. Der Roboter steuert nicht nur die Plasmadüsen, sondern auch die gesamte Bildschirmpräsentation. Beispielhaft gezeigt werden in einem kontinuierlichen Ablauf die Reinigung eines Aluminiumdruckgussgehäuses, die Aktivierung einer Kunststoffoberfläche sowie der kombinierte Einsatz von Feinstreinigung und ortsselektiv aufgebrachter Plasmabeschichtung auf Aluminium zum anschließenden Verkleben. (bm)

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