Frequenzumrichter Antriebssysteme und Einspeisetechnik für kundenorientierte Lösungen

Redakteur: Ute Drescher

Auf der SPS IPC Drives Sieb & Meyer kundenspezifische Lösungen, die die Lüneburger Experten auf Basis von bewährten Standardkomponenten realisieren. Zu diesen gehört auch das SD2-Antriebssystem, welches neuerdings auch eine hochdynamische Synchronisation von mehreren Servomotoren ermöglicht.

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Das Antriebssystem SD2 von Sieb & Meyer ermöglicht nun auch eine perfekte Synchronisationvon Servomotoren
Das Antriebssystem SD2 von Sieb & Meyer ermöglicht nun auch eine perfekte Synchronisationvon Servomotoren
(Bild: Sieb & Meyer)

Sieb & Meyer bietet kundenspezifische Lösungen im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Frequenzumrichter und -Einspeisesysteme sowie der intelligenten Antriebsverstärker. „Dazu zählen einfache Hardwareanpassungen bestehender Serienprodukte, aber auch komplett neu definierte Geräte und Funktionen“, so Rolf Gerhardt, Leiter Vertrieb Antriebselektronik bei Sieb & Meyer. Auf der Messe in Nürnberg zeigt das Unternehmen einige Beispiele für die individuell umgesetzten Systeme, die auf bewährten Standardkomponenten basieren –zum Beispiel dem Antriebsverstärker SD2S, der ebenfalls zu sehen sein wird.

SD2 ermöglicht Synchronisation von Servomotoren

Um möglichst flexibel auf die vielfältigen Anforderungen reagieren zu können, entwickelt Sieb & Meyer seine Produkte ständig weiter. So wurde beim bewährten Antriebssystem SD2 eine Funktionserweiterung vorgenommen: Mit den Doppelachs-Varianten der Serie lassen sich jetzt zwei Servomotoren absolut synchron im Drehzahlbetrieb ohne übergeordnete Steuerung regeln. „Relevant ist diese Funktion zum Beispiel bei Anwendungen wie Spindelpressen, Schraubsystemen oder auch Nähköpfen“, so Gerhardt. Die Synchronisation erfolgt dabei hochdynamisch direkt im Antrieb: Sie basiert auf Lageinformation der Motorgeber wie Resolver oder linearen Hallsensoren. Da die Lösung auf der gemeinsamen Prozessorkarte umgesetzt ist, kommen keine Feldbussysteme zum Einsatz – entsprechend wird keine zusätzliche Rechenzeit benötigt. Relevante Latenzzeiten, die auch durch Zykluszeiten der Steuerung verursacht werden können, werden auf ein Minimum reduziert und somit Fehler im Synchronlauf vermieden.

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Restenergie nutzen – mit dem Einspeiseumrichter SD2R

Auch der Einspeiseumrichter SD2R ermöglicht individuelle Ausführungen gemäß Kundenwünschen: Die Ausführungen und Abmessungen des Einspeiseumrichters lassen sich flexibel anpassen. Besonders von Vorteil ist dies im Bereich der erneuerbaren Energien, wo kein System dem anderen gleicht und ständig Neuland betreten wird. „Auf dem Vormarsch sind zum Beispiel Lösungen, die über speziell ausgeprägte Turbinen aus Restenergie Strom gewinnen“, so Gerhardt. Das Einspeisesystem SD2R der Lüneburger Spezialisten Sieb & Meyer dient dabei als Schnittstelle zwischen dem hochdrehenden Generator und dem öffentlichen Stromnetz. Es umfasst als Komplettlösung sowohl Frequenzumrichter als auch Netzwechselrichter und ist in verschiedenen Größen von 5 bis 100 kW erhältlich. (ud)

SPS IPC Drives 2013: Halle 4, Stand 131

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