Steckverbinder Anschlusstechnik flexibel kombinieren

Autor / Redakteur: Rainer Schmidt* / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Eine Verkabelungsphilosophie aus der Gebäudetechnik, die auf der Idee des Steckverbinders basiert, hält nun Einzug in den Maschinen- und Anlagenbau.

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Die Pre-Link-Technik ist mittlerweile auch im Maschinenbau, der Robotik und sogar im Gerätebau vorzufinden, weil wichtige Eigenschaften der Strukturierten Verkabelung in den Produkten umgesetzt wurden.
Die Pre-Link-Technik ist mittlerweile auch im Maschinenbau, der Robotik und sogar im Gerätebau vorzufinden, weil wichtige Eigenschaften der Strukturierten Verkabelung in den Produkten umgesetzt wurden.
(Bild: Harting)

Die strukturierte Verkabelung ist nicht mehr nur auf das Gebäude beschränkt. Längst haben andere Branchen die Vorteile dieser Verkabelungsphilosophie erkannt und setzen sie ebenfalls ein – natürlich nicht ohne sie entsprechend anzupassen und weiterzuentwickeln.

Harting hat mit der neuen Anschlusstechnik Pre-Link diese Entwicklung beschleunigt – obwohl das so gar nicht geplant war. Pre-Link sollte ursprünglich primär den Installationsprozess bei der Errichtung einer Verkabelungsanlage revolutionieren – also vor allem dem Installateur Vorteile bieten. Das ist auch gelungen. Nun aber beschäftigen sich immer mehr findige Ingenieure im Maschinen- und Anlagenbau mit der Pre-Link-Technik.

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Kann sie sogar Schnittstellen im Gerätebau ersetzen? Wo liegt das Geheimnis dieser Technik? Und was ist alles noch von ihr zu erwarten?

Pre-Link basiert auf der Idee Steckverbinder - also Stecker und Buchsen - in zwei robuste und einfache Einheiten zu zerlegen. Die erste Einheit ist der Stecker oder die Buchse selbst – allerdings ohne Kabelanschluss, also ohne IDC-Klemmen o.ä. Diese Pre-Link-Bauteile gibt es mit unterschiedlichsten Steckgesichtern, wie sie in der Datennetzwerktechnik üblich und standardisiert sind; dazu zählen beispielsweise die RJ45- oder M12-Ausführung. Sie sind immer stabil in Zinkdruckguss ausgeführt.

Ein Anschlusswürfel als Herzstück

Die zweite Einheit ist der Pre-Link-Abschlussblock. Das ist ein „genormter Anschlusswürfel“, der acht IDC-Kontakte beinhaltet. Dieser kleine Würfel passt in alle Pre-Link-Komponenten, kann Massiv- und Litzenleiter unterschiedlicher Querschnitte aufnehmen und ist das Herzstück dieser Technik. Der Abschlussblock nimmt maximal acht Adern auf, die mittels der Montagezange am Kabel in einem Arbeitsgang verkrimpt werden. Das so abgeschlossene Kabel kann dann jederzeit in ein Pre-Link-Bauteil z.B. eine RJ45-Buchse oder einen M12-Stecker eingerastet werden. Damit ist die Schnittstelle betriebsbereit.

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