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SPS IPC Drives 2016 Anlagen mit der Datenbrille virtuell erleben

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Machineering zeigt auf der SPS IPC Drives 2016 die Anbindung von VR-/AR-Brillen an die Simulationslösung Industrial-Physics. In Halle 6 am Stand 119 entführt der Experte für Simulation und Automation die Besucher in eine neue Dimension: Machineering hat diverse VR-/AR-Brillen an Industrial-Physics real angebunden. Die Brillen können live am Messestand auf einer eigens dafür gebauten Bühne getestet werden.

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(Bild: Machineering)

Als einer der ersten Softwareanbieter hat Machineering verschiedene VR-/AR-Brillen in die Software Industrial-Physics integriert. So können die Anwender Anlagen in einer ganz neuen Dimension erleben und jeder für sich entscheiden, welches System am besten passt.

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Die HTC Vive sowie die Oculus Rift basieren auf dem Virtual Reality (VR) System mit einem Head-Mounted-Display. Durch die Brille ist der User komplett von der Außenwelt abgeschnitten und bewegt sich frei im virtuellen Raum, beispielsweise in einer Produktionshalle im laufenden Betrieb. Die Microsoft Hololens basiert dagegen auf einem Augmented Reality (AR) System, durch das der Benutzer mit der Unterstützung durch ein Natural User Interface interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darstellen kann. Die Microsoft Hololens wird über Gesten, Sprache, Kopf- und Augenbewegung gesteuert.

Neue Schnittstellen im Industrial-Physics Release 2.0 verfügbar

Mit dem Release 2.0 profitieren Kunden von Verbesserungen und Erweiterungen in den Bereichen Visualisierung, Simulation, Steuerungsanbindung und weiteren Schnittstellen zu externen Systemen. So wurde die Schnittstelle zu SAP EWM und vergleichbaren Materialflusssteuerungen in die Software integriert. Auch eine Schnittstelle zu EPlan P8 steht den Nutzern ab sofort zur Verfügung. Mit der Überführung von Daten aus der Simulation ist Machineering ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung „Ganzheitlicher Mechatronischer Engineering-Ansatz“ gelungen.

Auch bietet Industrial-Physics ab sofort eine echte Anbindung an das Tia-Portal, an Siemens Simulation Unit PN256 sowie an reale Robotersteuerungen wie z.B. ABB AC500. Neben dem Ausbau der Echtzeitfähigkeit wurde mit PTC Creo ein weiteres CAD-System bidirektional an Industrial-Physics angebunden. So können Anwender Creo-Modelle direkt einlesen und Änderungen in der Simulation vornehmen.

Jetzt auch Simulation von Linearsystemen

Mit Industrial-Physics 2.0 können nun auch Linearsysteme wie Hängebahnen oder schienengeführte Fahrzeuge exakt simuliert werden. Durch den Einsatz eines neuen Renderers wird die Visualisierung nochmals verbessert. Insgesamt stehen die Darstellungen damit noch schneller und smarter zur Verfügung.

Machineering auf der SPS IPC Drives 2016: Halle 6, Stand 119

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